Davidstern von Peter Weidemann, Pfarrbriefservice

1700 Jahre Jüdisches Leben:Empfehlungen

Von:
Hildegard Müller-Brünker
Hier finden Sie Tipps für Ausstellungen und Lese-Empfehlungen.

Ausstellungstipps

Auch wenn im Augenblick noch viele Museen wegen Corona geschlossen haben, geben wir Ihnen einige Ausstellungstipps. Auf den jeweiligen Homepages können Sie sich vorab informieren, so dass Sie bei Öffnung der Museen gut vorbereitet sind. Sie erhalten dort auch weitere Informationen über Öffnungszeiten, Dauer, Bedingungen, Preise etc.

In die Weite Aspekte jüdischen Lebens in Deutschland - 15. September 2021 – 15. August 2022

Eine Kooperation von MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln und Kolumba, Kunstmuseum des Erzbistums Köln, im Rahmen des Festjahres »1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland«.

Wanderausstellung „Menschen, Bilder, Orte – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“

Das MiQua - das LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln hat eine Ausstellung konzipiert, die an verschiedenen Orten in NRW zu sehen sein wird, zurzeit in der Alten Synagoge in Essen.

Vom 2. Juli – 12. August 2021 wird sie im LVR-Landeshaus in Köln zu sehen sein. 

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Biographien und Lebenswege bekannter und unbekannter Persönlichkeiten, die eine wichtige Rolle in 1700 Jahren   jüdischer Geschichte in Deutschland spielen. 

Die Weibliche Seite Gottes - 23.10.2020 - 27.06.2021

Das Jüdische Museum in Frankfurt zeigt in einer Sonderausstellung Darstellungen weiblicher Gottheiten, die im Wandel vom Polytheismus zum Monotheismus allmählich verdrängt wurden. Woran das lag und liegt, versucht diese Ausstellung anhand vieler Objekte von der Frühzeit bis in die Moderne aufzuzeigen. Gleichzeitig stellt sich die spannende Frage, wie es in der Gegenwart aussieht und Frauen ihr Recht auf Teilhabe in den Religionen und Kirchen einfordern bzw. zurückerobern.

Göttinnen im Rheinland - 7. März bis 22. Dezember 2021

Das Frauenmuseum in Bonn zeigt zum 40-jährigen Bestehen diese Ausstellung, die deutlich macht, dass Bonn und die Umgebung in der Eifel ein Zentrum der Matronenverehrung (weiblicher Gottheiten) war. Auf den Weihesteinen sind drei Frauen unterschiedlichen Alters dargestellt, sie verkörpern die lebensspendende und fruchtbringende Kraft dieser Gottheiten.

Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert - 9. März bis 20. Juni 2021

Die Bundeskunsthalle in Bonn zeigt eine Ausstellung zu Leben und Werk Hannah Arendts (1906–1975). Sie war eine der bedeutendsten politischen Denkerinnen und Philosophin ihrer Epoche. Als Jüdin musste sie vor dem Naziregime fliehen und wurde später Beobachterin beim sog. Eichmann-Prozess. Sie prägte das Wort von der „Banalität des Bösen“.