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Pressemitteilung kfd Bundesverband

kfd-Bundesverband - Statement:kfd zur Entscheidung von Bischof Bätzing: Respekt und Dank für engagierten Einsatz im Synodalen Weg

Foto von Ulrike Göken-Huismann

Statement von Ulrike Göken-Huismann, stv. kfd-Bundesvorsitzende und Synodalin:

Düsseldorf, 20. Januar 2026. „Wir bedauern sehr, dass Bischof Bätzing im Februar nicht mehr erneut für den Vorsitz der Deutschen Bischofskonferenz kandidieren wird.  Wir danken ihm für seinen engagierten Einsatz, vor allem im Synodalen Weg. In einer Zeit tiefgreifender Krisen und großer Herausforderungen – nicht nur in der Katholischen Kirche – hat er den Synodalen Weg maßgeblich geprägt und mit großer persönlicher Verantwortung begleitet – oft gegen erheblichen Gegenwind, teils aus den eigenen Reihen wie auch aus Rom.


Bischof Bätzing hat sich konsequent für die dringend notwendigen Reformen in der Katholischen Kirche eingesetzt. Sein eindeutiges Bekenntnis zur Gleichberechtigung von Frauen in der Kirche, zur Zulassung von Frauen zu allen Diensten und Ämtern sowie zur konsequenten Aufarbeitung sexualisierter Gewalt haben wir stets begrüßt. Sein Engagement für den sakramentalen Diakonat der Frau möchten wir besonders benennen. 


Von seinem Nachfolger erwarten wir, dass der Synodale Prozess konsequent weitergeführt wird. Die Zukunft der Kirche entscheidet sich nicht daran, ob Frauen beteiligt werden, sondern dass sie volle Gleichberechtigung in Verantwortung und Leitung erlangen und zu allen Diensten und Ämtern zugelassen werden.“

Anfragen zu diesem Thema bitte per E-Mail an die Pressestelle des kfd-Bundesverbands: presse[at]kfd.de