Lobbyarbeit für Frauen

Aktiv in Kirche, Staat und Gesellschaft

Die kfd ist mit bundesweit rund 430.000 Mitgliedern der größte Frauenverband in Deutschland und der größte katholische Verband. Der Diözesanverband Köln wurde am 5. Februar 1918 gegründet und hat rund 48.000 Mitglieder in etwa 400 örtlichen Gruppen. Wir nennen Ihnen gerne die Ansprechpartnerin in Ihrer Nähe.

Unsere Ziele

Als Christinnen engagieren wir uns für die Anliegen von Frauen in Kirche, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Wir setzen uns ehrenamtlich ein für

  • gezielte Förderung und Gleichstellung von Frauen und eine familien- und kinderfreundliche Gesellschaft
  • echte Wahlfreiheit zwischen Familien- und Erwerbsarbeit
  • gerechte Alterssicherung von Frauen
  • gesellschaftliche Anerkennung und Stärkung von ehrenamtlicher Arbeit
  • gerechte Teilhabe und Verantwortung von Frauen in der Seelsorge und Förderung ihrer geistlichen Talente.
  • solidarisches und freundschaftliches Miteinander gesellschaftlich engagierter Frauen in unseren Gemeinden.

Veranstaltungen

Der kfd-Diözesanverband Köln macht  viele verschiedene Weiterbildungsangebote zu spirituellen, gesellschaftspolitischen, kulturellen und natürlich verbandlichen Themen.  Mehr Informationen dazu gibt es im aktuellen kfd-Programm, eine Übersicht über die aktuelle verbandliche Arbeit finden Sie unter dem Menüpunkt Aktuelles.

kfd-Programm bundesweit

Die kfd leistet bundesweit wichtige Lobbyarbeit für Frauen in Kirche, Politik und Gesellschaft. Durch die Arbeit der kfd konnten viele Errungenschaften, von denen Frauen heute profitieren, auf den Weg gebracht weren. Dazu gehört zum Beispiel die Anrechung von Kindererziehungszeiten auf die Rentenansprüche und Verbesserung der Alterssicherung und die Einführung von Erziehungszeit. In jüngster Zeit hat sie sich erfolgreich für mehr Generationengerechtigkeit und eine bessere Anerkennung von Erziehungszeiten in der Rente für Kinder, die vor 1992 geboren sind eingesetzt. Die so genannte Mütterrente, die seit Juli 2014 in Kraft ist, geht maßgeblich auf den Einsatz der kfd zurück. 

Ihr Engagement für Entgeltgleichheit und Anerkennung gleichwertiger Arbeit spiegelt sich beim Equal Pay Day wieder, der alljährlich mit großen Veranstaltungen Ende März, auch im Diözesanverband Köln, begangen wird.

Durch "Politik mit dem Einkaufskorb" hat die kfd ökologisch verträgliche und fair produzierte Produkte bekannt gemacht. Das von ihr herausgegebene Klimaschutzpaket hat bundesweite breite Verwendung gefunden. Alle Positionen der kfd zu Klima- und Umweltschutz sind im Positionspapier "nachhaltig und geschlechtergerecht weltweit" niedergelegt.

In der Kirche hat sie sich für eine frauengerechte Sprache in der Liturgie eingesetzt und dafür, dass Mädchen Messdienerinnen sein können. Auf Bundesebene und in vielen Diözesanverbänden setzt sich die kfd dafür, dass alle Dienste und Weiheämter auch Frauen offenstehen ein und fordert mehr und gleiche Führungspositionen für Frauen in der Kirche. 2018/19 hat die kfd mit der vielbeachteten Aktion "#MachtLichtAn" eine schonungslose Aufklärung der Missbrauchsskandale in der Kirche gefordert und damit verbunden grundlegende strukturelle Veränderungen der Kirche und einer veränderten kirchlichen Sexualmoral. Im Positionspapier "gleich und berechtigt", verabschiedet im Sommer 2019, begründet und fordert sie alle Weiheämter für Frauen zu öffnen.

Weitere Informationen über die Zielsetzungen der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands finden Sie im kfd-Leitbild 2008 "Leidenschaftlich glauben und leben" und in den Leitlinien '99. Wir senden Sie Ihnen beide Programme gerne zu.