Die kfd-Stiftung hilft Familien

Sie fördert auch die Lebenskunst, Glaubensvertiefung und kulturelle Bildung

Die gemeinnützige kfd-Stiftung St. Hedwig des kfd-Diözesanverbandes Köln wurde 2004 gegründet. Zu ihren Zielsetzungen gehört die Förderung von Mädchen, Frauen und Familien. Sie unterstützt die religiöse Glaubensvertiefung, kulturelle und gesellschaftspolitische Bildung und lindert in besonderen Fällen soziale Notlagen.


Mit der Lettland-Hilfe und der damit verbundenen  jährlichen "Lettland-Aktion" hat die Stiftung in den vergangenen Jahren in Zusammenarbeit mit dem Katholischen Lettischen Frauenbund ein wichtiges Kapitel ihrer sozial-karitativen Arbeit aufgeschlagen.


Seit 2010 wurden rund 150.000 Euro für die Lettland-Hilfe gespendet. Damit werden in erster Linie arme Familien, insbesondere alleinerziehende Mütter und ihre Kinder unterstützt. Die Hilfe konzentriert sich insbesondere auf die Wintermonate und Ehrenamtliche des Katholischen Lettischen Frauenbundes verteilen Lebensmittel, Medikamente. Außerdem werden finanzielle Hilfen gezahlt, damit Strom- und Heizkosten gezahlt werden können. Die soziale Absicherung ist in dem EU-Land Lettland nicht besonders hoch, die Lebenshaltungskosten vergleichbar mit denen in Deutschland, aber die Löhne liegen weit darunter. Eine Familie muss oft mit einem Mindestlohn von 350 Euro auskommen.

Lettland-Aktion 2019/20 für arme Rentnerinnen

Daher ist die Not im Winter oft besonders groß, wenn unvorhergesehene Ausgaben wegen Krankheit entstehen oder die Heiz- und Stromkosten in den häufig sehr schlecht isolierten Wohnungen steigen. Im Winter 2019/20 wird ein besonderes Hilfeprogramm für arme Rentnerinnen aufgelegt. Etwa 15 Prozent aller Rentner*innen erhält nur die Mindestrente von 78 bis 120 Euro. Für diese Zielgruppe ist die neue Aktion gedacht - denn wenn auch Angehörige ihre alten Familienmitglieder stützen, so sind sie oftmals finanziell überfordert und das Überleben ist für die alten Menschen sehr, sehr schwierig.

Auch in Deutschland helfen

Aber auch in Deutschland hilft die Stiftung in schwierigen einzelnen Fällen Familien mit konkreten, praktischen Anliegen. So bekamen zum Beispiel  zwei Familien mit  musikalisch hochbegabten Töchtern einen Zuschuss für den Musikunterricht. Ein Ehepaar, dass durch einen Brand die gesamte Wohnungseinrichtung verlor und von einer kleinen Rente leben muss, erhielt Geld für neue Möbel.

Insgesamt wurden seit 2004 bis 2019 etwa 40 einzelne Projekte mit einem Förderumfang von 350.000 Euro (mit)finanziert.

Hedwig-Preis: Wir setzen euch die Krone auf

Zum ersten Mal wurde am 16.10.2014 der Hedwig-Preis für kfd-Gruppen verliehen. Der Preis soll kfd-Gruppen helfen, neue und ungewöhnliche Aktionen für ihre kfd-Gruppen zu verwirklichen und damit für die kfd zu werben und würdigt darüber hinaus erfolgreiche und kreative Bildungsangebote, die auch gesellschaftliche Wirkung entfalten.
Außerdem erhielt eine besonders engagierte und langjährige aktive kfd-Frau, Christel Lütgenau von der kfd-Hückeswagen den Ehrenpreis.

Seither wird der Ehrenpreis jedes Jahr aus Anlass des Hedwigsfestes, das immer im Oktober gefeiert wird, verliehen. Der Gruppenpreis wird alle zwei Jahre ausgelobt. Auch 2018 wurde der Preis wieder vergeben.

Lebenskünstlerinnen gesucht

2013 hat die Stiftung das Projekt "Lebenskünstlerinnen" gestartet - ein Projekt, dass die Frauen in den Mittelpunkt stellt und Gelegenheit sowie Hilfe dafür bietet, seinem Leben nachzuspüren, neue Seiten in sich zu entdecken. Es ist entwickelt worden, um ein Gegengewicht zum Mainstream zu schaffen und Frauen zu ermutigen, sich nicht am vermeintlichen Defizit zu orientieren, sondern das Gute und Schöne im Leben zu entdecken oder die je eigenen persönlichen Voraussetzungen dazu zu nutzen. So fand 2013 der erste "Tag der Lebenskünstlerinnen" statt. 2014 und 2015 fanden zwei weitere Projekttage statt. 2016 fand der Tag unter dem Motto "Weißt du, wo der Himmel ist?" statt. Damit wurde dieses Projekt auch offiziell beendet.
Jährlich wendet die Stiftung alleine für die Förderung von Bildungsarbeit, Kultur sowie für soziale Nothilfe etwa 50.000 Euro auf. 

Von der Familienhilfe zur kfd-Stiftung

Die Stiftung ist hervorgegangen aus der kfd-Familienhilfe, die seit 1921 nach dem Vorbild der heiligen Hedwig, Herzogin von Schlesien, soziale Projekte unterstützte. Der kfd-Diözesanverband Köln ist der einzige Diözesanverband bundesweit mit einer eigenen Stiftung.

Weitere Informationen
kfd-Geschäftsstelle
Tel.: 0221 1642-1385
E-Mail: info [at] kfd-stiftung [dot] de
oder hier.

Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit mit einer Zustiftung oder Spende unterstützen wollen.
Bitte wenden Sie sich an die Geschäftsführung oder an die Vorsitzende der Stiftung, Bärbel Mockenhaupt

Tel.: 0221 1642-1492 
E-Mail: info [at] kfd-stiftung [dot] de

Assistentin: Anne Merkenich
E-Mail: a [dot] merkenich [at] kfd-stiftung [dot] de
Tel.: 0221 1642-1385 oder 02233 7139777

Grafik: dyadesign
Foto: Juris Stolarovs