Sexualisierte Gewalt an Silvester

Diözesanvorstand schockiert über Straftaten auf dem Kölner Bahnhofsvorplatz

13.1.2016 Der kfd-Diözesanvorstand hat sich mit einer Erklärung zu der sexualisierten Gewalt und zu den Raubdelikten in der Silvesternacht in Köln an seine Mitglieder und Medien gewendet. Darin zeigt er sich schockiert darüber, dass weder Polizei noch Zivilgesellschaft die Frauen hätten schützen können und fordert eine gesamtgesellschaftliche Aufarbeitung der Ereignisse. Er verurteilt "aufs Schärfste die sexuellen Übergriffe" wie es wörtlich heißt.


Frauen und Mädchen müssten sich zu jeder Uhrzeit an dem jeden Ort ohne Angst frei bewegen können, heißt es in der Erklärung. Menschen, die gewalttätig handelten und die Würde von Frauen antasteten, müssten im Rahmen der geltenden Gesetze zur Rechenschaft gezogen werden.

Die Herkunft der Täter dürfe kein Tabu sein. Zugleich warnt der Diözesanvorstand vor einer pauschalisierenden Vorverurteilung von Menschen, die in Deutschland Zuflucht suchten. Sie dürften nicht unter Generalverdacht gestellt werden.

Die Erklärung kann im Wortlauf im Downloadbereich nachgelesen werden.