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    Der neue Diözesanvorstand v.l.n.r.: Mons. Robert Kleine, Ursula Sänger-Strüder, Elisabeth Bungartz, Renate Krings, Elisabeth Schmitz-Janßen, Charlotte Karr und Hildegard Leven.
    Der neue Diözesanvorstand v.l.n.r.: Mons. Robert Kleine, Ursula Sänger-Strüder, Elisabeth Bungartz, Renate Krings, Elisabeth Schmitz-Janßen, Charlotte Karr und Hildegard Leven.
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    Die Delegiertenversammlung wählte in mehreren Wahlgängen die neuen Vorstandsfrauen.
    Die Delegiertenversammlung wählte in mehreren Wahlgängen die neuen Vorstandsfrauen.
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    Zwei, die seit Jahren zusammenarbeiten: Die ehemalige Diözesanvorsitzende Lydia Wallraf-Klünter und die neue Vorsitzende Elisabeth Bungartz (re).
    Zwei, die seit Jahren zusammenarbeiten: Die ehemalige Diözesanvorsitzende Lydia Wallraf-Klünter und die neue Vorsitzende Elisabeth Bungartz (re).
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    Professorin Agnes Wuckelt, Mitglied des kfd-Bundesvorstandes, war zu Gast beim Diözesanausschuss am 5. April.
    Professorin Agnes Wuckelt, Mitglied des kfd-Bundesvorstandes, war zu Gast beim Diözesanausschuss am 5. April.
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    Das "kfd-Ballett" aus dem Kreisdekanat Euskirchen tanzte zum Abschied für Elisabeth Glauner (ganz rechts) und Lydia Wallraf-Klünter.
    Das "kfd-Ballett" aus dem Kreisdekanat Euskirchen tanzte zum Abschied für Elisabeth Glauner (ganz rechts) und Lydia Wallraf-Klünter.

Neuer Diözesanvorstand

Elisabeth Bungartz ist die neue Diözesanvorsitzende

Bensberg/Köln 6.4.2019 Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) im Erzbistum Köln hat einen neuen Diözesanvorstand. Die Delegierten wählten bei ihrer Versammlung im Kardinal-Schulte-Haus in Bensberg Elisabeth Bungartz, St. Augustin, zur neuen Diözesanvorsitzenden. Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden Charlotte Karr aus Ratingen sowie Renate Krings aus Dormagen, Hildegard Leven aus Bonn und Elisabeth Schmitz-Janßen aus Düsseldorf gewählt. Bereits seit 2015 ist Monsignore Robert Kleine als gewählter Diözesanpräses Mitglied des Diözesanvorstandes. Weiterhin gehört dem Vorstand als geborenes Mitglied die geschäftsführende Diözesanreferentin Ursula Sänger-Strüder an.

 


Lydia Wallraf-Klünter, die bisherige Diözesanvorsitzende, hatte sich nach vier Jahren als Diözesanvorsitzende und insgesamt zehn Jahren Diözesanvorstandsarbeit nicht wieder zur Wahl gestellt, ebenso wie die bisherige stellvertretende  Vorsitzende Elisabeth Glauner, die dem Vorstand in dieser Funktion acht Jahre angehörte.

2014 bis 2019: erfolgreiche Arbeit

Wallraf-Klünter zog in ihrer Abschiedsrede Bilanz aus den vergangenen viereinhalb Jahre Vorstandsarbeit und benannte als Höhepunkte die großen Feiern zum 100-jährigen Bestehen des Diözesanverbandes und als Neuerungen in der verbandlichen Bildungsarbeit neue Veranstaltungsformate wie die FrauenFrühstückszeit, die Filmexerzitien oder auch die Sommerfeste rund um die Geschäftsstelle an Groß St. Martin.

Auch seien die strukturellen Veränderungen, die mit dem Auszug der kfd aus dem Generalvikariat verbunden waren, sowie die Verhandlungen mit dem Erzbistum um die finanzielle Förderung der kfd-Arbeit, erfolgreich bewältigt worden. Als großen Erfolg bezeichnete sie auch die vielen neuen Mitglieder, die in den kfd-Gruppen für den Verband geworben wurden, mehr als 3600 neue Frauen konnten im Rahmen der Mitgliederwerbekampagne Frauen.Macht.Zukunft. für die kfd begeistert werden.

Brückenschlagen von Weg zu Weg

Die neue Vorsitzende Bungartz sagte, der Verband stehe vor großen Aufgaben und Veränderungen. „Das Brückenschlagen zwischen den alten, bereits eingeschlagenen und neuen Wegen ist sehr wichtig. Dies ist insbesondere im Hinblick auf die Geschlechtergerechtigkeit in der Kirche bedeutsam, für die sich der kfd-Diözesanverband einsetzt, bedeutsam.“

Frauenort kfd in der Kirche stärken

Als Ziele für ihre Amtszeit, die nach der Satzungsänderung 2018 zwei Jahre beträgt, benannten die neu gewählten Frauen außerdem weiterhin den engen Kontakt zu den kfd-Mitgliedern, den Einsatz für eine nachhaltige und geschlechtergerechte Welt sowie die kfd als Ort für Frauen in der Kirche zu stärken.
Eine Absicht, die auch von den Mitgliedern des Diözesanausschusses mitgetragen wird, die am Vortag tagten und die sich Ende Mai zu einer außerordentlichen Sitzung zum Thema Geschlechtergerechtigkeit in der Kirche als Vorbereitung zur Bundesversammlung im Juni treffen werden.

kfd – die macht.für dich.für alle.

Zu Gast im Diözesanausschuss war die stellvertretende Bundesvorsitzende Professorin Agnes Wuckelt. Sie diskutierte mit den Teilnehmerinnen aktuelle verbandliche Fragen und stellte die Überlegungen für eine Weiterführung der Mitgliederwerbekampagne vor. Unter dem Motto „kfd – die macht.für dich.für alle.“ sollen zukünftig drei inhaltliche Schwerpunkte in der kfd-Arbeit in den Mittelpunkt gestellt werden: Geschlechtergerechtigkeit in der Kirche,  Schöpfung bewahren und mit Blick auf Ungleichheit in der Erwerbs- und Sorgearbeit gleiche Rechte, gleiche Chancen, gleiche Macht.

Herzliche Verabschiedung

Den Abschluss fanden die beiden Tage mit einem zu Herzen gehenden Abschiedsfest für die beiden ehemaligen Vorstandsmitglieder Lydia Wallraf-Klünter und Elisabeth Glauner. Dazu gehörte die humorvolle und mit Begeisterung aufgenommene Laudatio von Diözesanpräses Robert Kleine auf die beiden, in der er die Bodenständigkeit, die heitere Spiritualität und das große Engagement der beiden Frauen besonders herausstellte.
Sabine Schleiden-Hecking

Fotos: Jörg Brocks