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    Man sieht Bogenschützinnen in einer Reihe mit gespanntem Bogen.
    Konzentrieren, anspannen, loslassen – beim Intuitiven Bogenschießen geht um viel mehr als das Ziel.
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    Schwarzes Feld mit Pfeil in der Mitte.
    Die Mitte treffen und die eigene Mitte finden – dafür ist Konzentration und Aufmerksamkeit (für sich selbst) notwendig.
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    Die Trainer die Haltung, in der der Bogen im Arm liegen muss.
    Auf die richtige Haltung kommt es an. Trainerin Svenja Kormann zeigt, wie der Bogen im Arm liegen muss.
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    Mehrere Frauen auf einer grünen Wiese. Sie machen sich mit dem Gerät - Pfeil und Bogen - vertraut.
    Sie machen sich vertraut mit Pfeil und Bogen: Teilnehmerinnen beim Intuitiven Bogenschießen.
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    Auf der Wiese liegen dicht an dicht Bogen, dahinter steht ein Köcher mit Pfeilen. Eindrucksvolles Gerät, sehr schön in der Schlichtheit.
    Pfeil und Bogen machen Eindruck - die geschwungene Form des Bogens und seine Größe.

Mit Spannung die Mitte finden

Intuitives Bogenschießen hilft Kraftquellen zu entdecken

31.5.2016 Den Alltag vergessen und die eigene Mitte finden: Das war das Ziel des „intuitiven Bogenschießen“, zu dem der Diözesanverband auf den Venusberg in Bon  eingeladen hatte. Es soll helfen, die eigenen Kraftquellen zu erschließen, Konzentration zu trainieren und Erfolge zu erleben. Für ehrenamtlich arbeitende kfd-Frauen also eine Möglichkeit, sich für die Arbeit in der kfd, aber auch im Alltag zu stärken.


Konzentrieren, anspannen, entspannen

Svenja Kormann, Trainerin für Bogenschießen und Astrid Kafsack, Referentin für Verbandsarbeit der kfd begleiteten die Teilnehmerinnen dabei. Elf Frauen nutzten dieses Angebot, um mit Hilfe von Konzentration, Anspannung und Entspannung sich selbst näher zu kommen.

Pfeil und Bogen brauchen Kraft und Konzentration

Dazu zeigte und erklärte Svenja Kormann erst einmal ausführlich Pfeil und Bogen und übergab dann die Bogen als „Kraftspeicher“ in die Hände der Frauen. Die Idee des intuitiven Bogenschießens ist nämlich, in der Auseinandersetzung mit dem Bogen zu auch sich selbst zu finden.

Beim faszinierenden Umgang mit Pfeil und Bogen geht es um vor allem um die Erfahrungen der Selbstwirksamkeit, Konzentrationsfähigkeit und der eigenen Kraft; außerdem um den Wechsel zwischen Spannung und Entspannung und dem richtigen Augenblick zum Auslösen des Pfeils.

Im richtigen Moment loslassen können

„Es ist beeindruckend, wie sehr das Bogenschießen meine Kraft und Konzentration herausfordern. Und schon bin ich ganz im Tun und alles, was mich noch zu Hause beschäftigt hat, ist wie weggepustet“, heißt es auf einem Rückmeldebogen zur Tagung.
Intuition, Konzentration und im richtigen Moment loslassen können, darauf kommt es beim intuitiven Bogenschießen an, das ist der Kern dieses Seminarangebots. Besonders das Loslassen empfinden viele Frauen als Herausforderung und müssen dies oft erst einmal richtig üben, so die Erfahrung bei diesem Seminar.

Mit dem Bogenschießen raus aus dem Alltag

Neben dem Bogenschießen wurde die schöne Umgebung von Haus Venusberg ganz nah am Wald für Impulsspaziergänge genutzt, um auch dadurch zur Ruhe zu kommen und sich zu entspannen.

Fazit: Nach dem Motto „Ohne Konkurrenzdruck und Anforderungen von außen“, genossen alle Frauen den Tag und versuchten, einmal so richtig loszulassen. Denn, so beschreiben es zwei weitere Teilnehmerinnen in ihrer Rückschau auf das Seminar: „Ich konnte gut abschalten und zur Ruhe kommen; das war auch mein Anliegen gewesen“, meinte die eine. Und die andere: „ Ich war von der ersten Minute an fasziniert und voll dabei. Es hat mir Spaß gemacht und Kraft gegeben. Nun kann ich gestärkt in meinen Alltag zurückgehen.“

 Astrid Kafsack

Fotos: Kathrin Becker

 

Weitere Informationen

Der Kursus wird am 24. September in Maria in der Aue in Wermelskirchen wiederholt.