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    Philipp Wittmann und Petra Dierkes von der Hauptabteilung Seelsorge (3.v.l.) kamen zum Willkommen für die neuen Mitarbeiterinnen bei der kfd: Hedwig Lamberty (Mitte li) und Dorothea Leufgen (Mitte re).
    Philipp Wittmann und Petra Dierkes von der Hauptabteilung Seelsorge (3.v.l.) kamen zum Willkommen für die neuen Mitarbeiterinnen bei der kfd: Hedwig Lamberty (Mitte li) und Dorothea Leufgen (Mitte re).

kfd und Alleinerziehende

Arbeitsfeld wechselt vom Erzbistum zum Verband

Köln, 4.3.2020 – Der kfd-Diözesanverband Köln wird künftig einen neuen Arbeitsbereich haben und ist als Träger verantwortlich für die Alleinerziehendenpastoral im Erzbistum Köln, die bisher in der Hauptabteilung Seelsorge des Erzbischöflichen Generalvikariates angesiedelt war. Heute war dafür die offizielle Übergabe. Die kfd wird die bisherige Arbeit fortsetzen und Eltern ansprechen, die ihre Kinder getrennt oder alleine erziehen.


Dazu gehören die Kursreihe "Kinder im Blick" und zahlreiche andere Angebote, die alleinerziehende Mütter und Väter stützen und vernetzen sollen. Geplant ist aber auch, die verbandlichen Strukturen mit rund 400 kfd-Gruppen in den Gemeinden zu nutzen und zusammen mit kfd-Teams neue Angebote auszuprobieren.

kfd will am Wohnort unterstützen

Diözesanvorsitzende Elisabeth Bungartz sieht darin eine große Chance: „Wir sind immer schon nah an den Frauen dran und wissen durch unsere Mitglieder, wo der Schuh in den Familien drückt. Deshalb können wir auch ganz gezielt auf die Bedürfnisse alleinerziehender Eltern eingehen und Gelegenheit für Vernetzung untereinander und Hilfe vor Ort anbieten.“

Das Team der kfd wird verstärkt

Unterstützt wird der Verband dabei durch zwei Mitarbeiterinnen, die bisher in der Hauptabteilung Seelsorge des Erzbischöflichen Generalvikariates tätig waren: Dr. Hedwig Lamberty als Referentin und Dorothea Leufgen als Sachbearbeiterin.

Die Arbeit hat lange Tradition

Die Arbeit für Alleinerziehende, auch in Zusammenarbeit mit der kfd, hat im Erzbistum Köln eine lange Tradition, sie begann in den 50er-Jahren mit Programmen für durch den Zweiten Weltkrieg verwitwete Frauen und reagierte mit neuen Angeboten für die zunehmende Zahl von Alleinerziehenden Ende der 60er-Jahre. Sie sollten die Möglichkeit haben sich zu vernetzen und gestärkt werden in schwierigen persönlichen Lebenslagen wie Trennung oder Scheidung, Form und auch die Themen veränderten sich allerdings im Laufe der Jahre.

Auch Digitales im Angebot

So waren es in den letzten Jahren neben zahlreiche Bildungswochenenden auch digitale Angebote wie die Unterstützung des Blogs „Getrennt mit Kind“, oder die Gründung der Theatergruppe EisSplittertorte für Alleinerziehende. 2019 wurden zum ersten Mal in Zusammenarbeit mit dem Caritasverband Köln geflüchtete Mütter, die getrennt oder allein erziehen, zu einem Wochenende mit Erfahrungsaustausch eingeladen.

Kurse sind immer ausgebucht

Alle etwa 12 Kursangebote, an denen jeweils 15 bis 16 Familien im Jahr teilnehmen können, sind immer vollständig ausgebucht. Teils gibt es eine Nachfrage bis weit über Bistumsgrenzen hinaus.

Auch politische Lobbyarbeit

Auf Bundesebene macht die kfd schon lange zusammen mit anderen Verbänden politische Lobbyarbeit für Alleinerziehende in der AGIA (Arbeitsgemeinschaft Interessenvertretung Alleinerziehende) und beteiligt sich an der politischen Diskussion, zum Beispiel zum Unterhalts- und Sorgerecht.

Weitere Informationen und das ausführliche Kursangebot hier

Foto: kfd-Diözesanverband Köln