kfd-Stiftung und Frauen-Business

Werben im großen Börsensaal der Industrie- und Handelskammer Köln

22.9.2016 „Viele Gespräche, viel Interesse und vor allem unser Projekt „Lebenskünstlerinnen“ waren ein Anziehungspunkt“ – das sind die Erfahrungen, die Geschäftsführerin Ursula Sänger-Strüder beim 5. Frauen-Business-Tag der Industrie- und Handelskammer Köln machte. Sie vertrat zum fünften Mal zusammen mit Assistentin Anne Merkenich die kfd-Stiftung St. Hedwig beim so genannten Marktplatz im großen Börsensaal. „Wir müssen unbedingt auch Frauen erreichen, die nicht unbedingt kirchlich gebunden sind oder sich innerlich von der Kirche entfernt haben", sagt Sänger-Strüder.


Ihre Erfahrung in diesem und in den vergangenen Jahren: Viele Besucherinnen sind wirklich interessiert, lassen sich ansprechen, zum Beispiel von unserem Lebenskünstlerinnen-Projekt. „Das ist ja toll – das haben wir nicht nur einmal gehört,“ sagt sie. „Wir wollen auch von diesen Frauen wahrgenommen werden und ein Angebot zur Werteorientierung machen.“

50 Frauenverbände und – initiativen und mittendrin die kfd-Stiftung

Ziel des Frauen-Business-Tages Köln, der in diesem Jahr mehr als 700 Besucherinnen zählte,  ist Netzwerken, Anregungen sammeln, Bekanntschaften mit anderen interessanten Kölner Initiativen zu schließen, zu informieren und sich informieren zu lassen. Diese Gelegenheit wurde gut genutzt, selten standen die beiden Frauen allein an ihrem kleinen Stand, der durch die gute, farbige Ausstattung auf sich aufmerksam machte und unter den 50 teilnehmenden Frauenverbänden und – initiativen schon optisch heraus stach.

Wie die Hedwig-Stiftung verbindet

„Wir verbinden Frauen“: War das kleine Päckchen mit den Pflastern für den Notfall und dem Logo der Stiftung als Geschenkchen erst einmal überreicht, entspann sich oft ein Gespräch über die Aufgaben der Stiftung und wie es gelingt, Frauen und Mädchen zu fördern – in Deutschland und in Lettland.

Die kfd-Stiftung ist nicht nur für katholische Frauen da

Und: Nein, man muss nicht katholisch sein, damit die Stiftung im Notfall hilft, und ja, die Stiftung fördert Kunst und Kultur. Sie hat auch einen Blick für Frauen, denen es materiell an nichts fehlt, die aber auch Unterstützung in schwierigen Lebenssituationen brauchen. Ein Grund, warum das Lebenskünstlerinnen-Projekt vor vier Jahren startete und nun überlegt wird, wie der Lebenskünstlerinnen-Gedanken auch mehr in die kfd-Arbeit, die ebenfalls mit fünfstelligen Beträgen durch die kfd-Stiftung gefördert wird, einfließen kann. Auch gelang es den Bezug zum großen Verband der kfd herzustellen und über deren wichtige gesellschaftspolitische Arbeit zu sprechen.

Sabine Schleiden-Hecking

Fotos: Kathrin Becker