• pv7.jpg

    Leuchtturm
    Der Leuchtturm - das Leitmotiv für den Pfarrvorständetag 2015.
  • pv2.jpg

    Leuchtturm
    Wo findet was statt? Teilnehmerinnen suchen ihren Workshop.
  • pv26.jpg

    Leuchtturm
    130 Frauen kamen zum Pfarrvorständetag.
  • pv24.jpg

    Leuchtturm
    Ulrike Göken-Huismann, Geistliche Begleiterin im kfd-Bundesverband, warb für die kirchenpolitische Arbeit der kfd.
  • pv33.jpg

    Leuchtturm
    Ein großes Team von Mitarbeiterinnen bereiteten den Teilnehmerinnen einen informativen und abwechslungsreichen Tag!

kfd: Leuchtturm für die Gesellschaft

Viele Impulse und Informationen beim Pfarrvorständetag

4.9.2015 Was ist dem Verband wichtig? Worauf dürfen wir Mitglieder stolz sein? Warum ist die kfd ein Leuchtturm, im Zwischenmenschlichen und als Gemeinschaft? – Diese Fragen, das Schifffahrtszeichen Leuchtturm und die Liedzeile „Der Leuchtturm in Sicht bei Stürmen und Regen“ aus dem Kampagnenlied der Mitgliederkampagne begleiteten den diesjährigen Pfarrvorständetag des Diözesanverbandes am 29. August. Dazu waren in diesem Jahr zum ersten Mal außer den kfd-Verantwortlichen auch interessierte Mitglieder eingeladen. 130 Frauen nutzten die Gelegenheit, sich zu informieren, sich begeistern zu lassen und untereinander auszutauschen.
 


Acht Workshops rund um die Mitgliederkampagne

„Lasst uns alle zum Leuchtfeuer werden“, begrüßte Diözesanvorsitzende Lydia Wallraf-Klünter die Teilnehmerinnen. Wie das gehen kann, das erfuhren die Frauen in acht Werkstätten, geleitet von zehn Referentinnen. Die Inhalte der Workshops rund um die Mitgliederkampagne „Frauen.Macht.Zukunft.“ griffen das Kernthema sehr unterschiedlich auf und hielten damit für jede Frau ein passendes Angebot bereit.

Klimaschutz und Umweltenzyklika

„Ich möchte demnächst gerne einen Gottesdienst zur Umweltenzyklika von Papst Franziskus gestalten“, sagte Martina Müller, zuständig für Mitgliederservice und Netzwerk in der kfd-Geschäftsstelle und Mitglied im Leitungsteam der kfd St. Martin, Erftstadt-Börde. Sie freute sich über die Informationen von Astrid Mönnikes, die auch die Enzyklika in ihrem Workshop „Klimaschutz und Konsum – lässt sich das vereinbaren?“ aufgriff.

Hier erfuhren die Frauen etwas über den Klimawandel und über die Forderungen des Papstes an Politik, Wirtschaft, und alle Menschen, die in einem sozialen und gerechten Miteinander Verantwortung für den Erhalt der einen Welt übernehmen müssen. Wie kann man, und die kfd-Frau im Besonderen, dazu beitragen, dass ein würdiges Leben für alle Menschen und für weitere Generationen möglich ist. Dieses Anliegen wird der Diözesanverband in den kommenden Monaten mit weiteren Veranstaltungen und Veröffentlichungen unterstützen.

 

Frauen dürfen auch mal Theater machen

„Nur wer selbst leuchtet, kann zum Leuchtfeuer werden“, sagte Lydia Wallraf-Klünter.  Ein entsprechendes Angebot zu Selbsterfahrung und Vermittlung positiver Stimmung machte Astrid Kafsack, ebenfalls neu als Referentin im Team der kfd-Geschäftsstelle. Unter dem Titel „Impro-Theater – Frauen macht Theater“ lud sie zu improvisierten Darstellungen ein. Unter Anleitung der 40-jährigen Pädagogin aus Bonn wurde gelacht, sich bewegt und begeistert geschauspielert.

Viel in Kirche und Gesellschaft erreicht!

Während sich die einen im Gesangsworkshop mit Musikerin Vera Gehling von Klängen erfüllen ließen, nutzten andere die Gelegenheit, von Ulrike Göken-Huismann mehr darüber zu erfahren, wo kfd-Frauen Leuchtturm sein können.
Die Geistliche Begleiterin des Bundesverbandes hatte bereits im Plenum darüber gesprochen, wie wichtig die kfd im gesellschaftspolitischen, kirchenpolitischen und zwischenmenschlichen Bereich ist.

Vom Equal Pay Day bis zur Müttergenesung

„Wo mischen wir uns ein? Wo erheben wir unsere Stimme? Was haben wir bereits erreicht?“, fragte Ulrike Göken-Huismann und zählte Beispiele auf, wofür  die kfd sich erfolgreich engagiert: für gerechte Bezahlung von Frauen im Rahmen des Equal Pay Day über den kirchlichen Dialogprozess, die Mütterrente bis hin zur Aktion „Leben bis zuletzt“ bei der es darum geht, sich für eine bessere palliativmedizinische Versorgung und gegen eine Legalisierung von bezahlter Sterbehilfe einzusetzen (siehe auch Text zum Weiterlesen unten). Damit wird sich auch das nächste Politische Frühstück des Diözesanverbandes am 21. November im Mediapark in Köln beschäftigen. Als Beispiel nannte sie auch die Müttergenesung, die auch Thema des Workshops von Marlies Gemein war, der Geschäftsführerin der Müttergenesung im Erzbistum Köln, mit der die kfd traditionell eng verbunden ist.

Wie geht das – Mitglieder werben?

„Erzählen Sie von den Erfolgen!“, forderte Göken-Huismann die Anwesenden auf. Zum Beispiel im Rahmen der Aktionswoche „Freundinnen gewinnen“ vom 21.- 27. September, zu der der Bundesverband alle Pfarrgruppen einlädt.
Praktische Tipps, wie neue Mitglieder geworben werden können gaben Petra Börsch und Elisabeth Glauner in ihrer Werkstatt  „Training von Werbegesprächen“. Wie gut dies bereits in den Ortsgruppen funktioniert, davon berichteten etliche kfd-Frauen. Während die einen ihre Töchter motivieren, Freundinnen als neue Mitglieder zu gewinnen, machen die anderen auf Pfarrfesten neugierig mit dem Test „Welcher kfd-Typ sind Sie?“

Solidarität: Weltgebetstag und Oktoberkollekte

Anna Blömer – sie übernimmt noch bis Oktober die Aufgaben von kfd-Referentin Astrid Overath – und Hildegard Müller-Brünker informierten über Kuba, das Weltgebetstagsland 2016 und Ursula Sänger-Strüder, geschäftsführende Diözesanreferentin, machte in ihrem Workshop am Beispiel der kfd-Aktion „Oktoberkollekte“ die Solidarität für Menschen in Notlagen  zum Thema.

Ich bin stolz auf die kfd

„Ich nehme viel mit“, fasste Margrit Mirbach aus Troisdorf ihre Eindrücke des Tages zusammen. Eine andere Teilnehmerin sagte beeindruckt, sie sei stolz, Mitglied der kfd zu sein und Bettina Wertmann aus Neviges bestellte Beitrittserklärungen für das Pfarrfest am kommenden Tag: „Ich bin total motiviert!“

Susanne Schwister

Fotos: Kathrin Becker