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    Von nah und fern kommen kfd Frauen in die Kirche des Priesterseminars.
    Von nah und fern kommen kfd Frauen in die Kirche des Priesterseminars.
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    Lydia Wallraf-Klünter, Diözesanvorsitzende führt in den Gottesdienst ein.
    Lydia Wallraf-Klünter, Diözesanvorsitzende, führt in den Gottesdienst ein.
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    Msgr. Kleine, Diözesanpräses, lädt in seiner Predigt eín, über die Türen im Leben nachzudenken.
    Msgr. Kleine, Diözesanpräses, lädt in seiner Predigt eín, über die Türen im Leben nachzudenken.
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    Rund 200 kfd-Frauen, auch die Empore ist voll besetzt, lauschen der Predigt.
    Rund 200 kfd-Frauen, auch die Empore ist voll besetzt, lauschen der Predigt.
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    Lydia Wallraf-Klünter begrüßt alle noch einmal im Piussaal und lädt zu leckerem Glühwein ein
    Lydia Wallraf-Klünter begrüßt alle noch einmal im Piussaal und lädt zu leckerem Glühwein ein.

Die Türen unseres Herzens

Traditionelle Jahresabschlussmesse führt kfd-Mitglieder zusammen

8.12.2016  „Durch wie viele Türen sind Sie heute schon gegangen?“, fragte Monsignore Robert Kleine zu Beginn seiner Predigt. Er schaute dabei auf etwa 200 kfd-Frauen (und zwei Männer), die sich zur traditionellen Jahresabschlussmesse in der Kapelle des Kölner Priesterseminares zusammen gefunden hatten. „Eine Türe macht Mauern oder Zäune durchlässig. Wenn diese Türe jedoch verschlossen ist, bin ich ausgeschlossen oder in Sicherheit“, sagte der kfd-Diözesanpräses.


„Die Türe, durch die Gott und damit die uns anvertrauten Menschen schreitet, kann nur von innen, also von uns und unserem Herzen geöffnet werden. Dafür ist jeder selber verantwortlich“, mahnte Kleine. Das gelte eben auch für die Menschen, denen man in  christlicher Nächstenliebe begegne. Den Menschen, mit denen  kfd-Mitglieder beispielsweise im Besuchsdienst oder in der Flüchtlingshilfe oder bei anderen Gelegenheiten zusammenkämen, müssten Türen geöffnet werden. Gerade ältere Menschen sollten in der kfd sein, weil sie dort gesehen  würden und in Notsituationen auch Hilfe erführen, , so Monsignore Robert Kleine. Die Gemeinschaft sei das Highlight der kfd.

Die Gemeinschaft zählt

Dass die Gemeinschaft ein sehr hohes Gut innerhalb des kfd-Diözesanverbandes ist, zeigte auch einmal mehr die diesjährige Jahresabschlussmesse. „Als wir vor fünf Jahren erstmalig zu dieser Messe einluden, kamen 70 Frauen nach Köln und die Plätze reichten völlig aus. Heute sind wir rund 200 Teilnehmerinnen und einige müssen sogar hinten stehen“, freute sich kfd-Diözesanvorsitzende Lydia Wallraf-Klünter in ihrer Eröffnungsansprache.

Mehr als 500 Euro für Krankenhaus in Aleppo

Die Kollekte der Abschlussmesse geht in diesem Jahr an „Arche Noah Fonds“ der kfd im Erzbistum Köln zur Unterstützung des Al Rajaah Krankenhauses in West-Aleppo. Unter erschwerten Bedingungen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort noch weiter im Einsatz und leisten für die vielen verwundeten im syrischen Kriegsgebiet eine aufopfernde Leistung. „Ihre Spende wird noch vor Weihnachten von unserer Geschäftsführerin Ursula Sänger-Strüder an Misereor überwiesen. Von dort geht sie direkt nach Aleppo“, versprach Lydia Wallraf-Klünter und konnte bei der anschließenden Begegnung im Piussaal des Priesterseminars die hohe Summe von 605,59 Euro als Spendenergebnis mitteilen .
Im Rahmen der Begegnung stellte  sie die neue Assistentin der Geschäftsführung, Franziska Osten, und die neue Geistliche Begleiterin, Eva Maria Düring, vorstellen, die am 1. Dezember offiziell ihren Dienst aufgenommen haben.

Wünsche für das kfd-Jahr 2017

Ein solcher Jahresabschluss ist auch immer Anlass zurückzuschauen und Wünsche für das kommende kfd-Jahr zu sammeln. Das erhoffen sich kfd-Vertreterinnen aus Köln-Deutz  und Köln-Bickendorf:  „Wir haben in der kfd-Ortgruppe noch viele Mitglieder. Ich schaue besonders auf unseren Ausflug mit 200 kfd-Frauen und zwei Busfahrern nach Hachenberg/ Westerwald zurück. Es war eine tolle Gemeinschaft. Zudem war unser Besinnungstag zum Thema Schöpfung ein gutes und stärkendes Erlebnis“ (Marlies Bachholt-Knop und Adele Langenkamp, kfd St. Heribert Köln-Deutz).

„Ich würde mir wünschen, dass wir im kommenden Jahr viele jüngere Frauen in die kfd dazubekommen. Für uns stand das Jahr ganz im Zeichen der 120-Jahrfeier der kfd. Wir hoffen, dass etwas nachhaltig in der Pfarrei davon bleibt“ (Matilde Müller, kfd St. Rochus Köln-Bickendorf )
Daniel Könen

Fotos: Kathrin Becker