kfd bewegt - alles über unsere kfd

90 kfd-Verantwortliche kamen zum Begegnungstag in Köln

Köln, 15.6./21.6.2019 – „kfd bewegt – alles über unsere kfd“ – unter diesem Motto trafen heute 90 kfd-Verantwortliche zu einem Begegnungstag bei IN VIA in Köln zusammen. Ziel war es, insbesondere neu gewählte Vorstandsfrauen von der örtlichen wie der Dekanatsbereichs- und Stadtbereichsebene mit der Arbeit und den Zielen der kfd vertraut zu machen und ihnen Anregungen für die Arbeit in den örtlichen Gruppen mitzugeben.


In diesem Jahr ist es 25 Jahre her, dass ein – 1994 noch so genannter – erster Pfarrvorständetag "Von der Freude, in der kfd zu sein" stattfand. Daraus hat sich die Tradition entwickelt, möglichst jedes Jahr einen solchen Tag speziell für kfd-Vorstandsfrauen anzubieten. Diese Begegnungstage standen unter vielen verschiedenen Themen, so 2015 „Der Leuchtturm in Sicht bei Stürmen und Regen“, 2012 drehte sich alles „Rund um den Kirchturm und weltweit“ und  2009 hieß es „Wir Frauen in Kirche und Gesellschaft“ .

Stark-mach-Stationen

Auch beim diesjährigen Begegnungstag wurden mit Thementischen und unterhaltsamen Worteinlagen die verbandlichen Arbeitsschwerpunkte vorgestellt. Außerdem gab Workshops zu Themen wie Öffentlichkeitsarbeit, Leitung einer Mitarbeiterinnenrunde oder das Schreiben eines Protokolls, geistlichen Impulsen oder Mitgliederbindung. In einem Außenparcour mit „Stark-Mach-Stationen“ im Garten des Tagungshauses gab es auch viel Gelegenheit, spielend und unterhaltsam Teambildung zu üben, sich auf Vertrauensübungen einzulassen oder die eigene Geschicklichkeit und Stärke zu erproben.

kfd-Frauen können es miteinander

Gelegenheiten, die die Frauen begeistert nutzten und dem Tag einen besonderen Reiz verliehen. Gut gelaunt und begeistert versuchten sie mit Hüftschwüngen den Hula-Hoop-Reifen zu beherrschen, entwickelten besondere Stärke beim Durchhauen von Brettern. Beim Geschicklichkeitsspiel, bei dem aus Klötzen gemeinsam ein Turm gebaut werden muss, zeigte sich schnell, dass kfd-Frauen gut aufeinander eingehen können und also auch gemeinsam etwas aufbauen können. Neu für einige auch die Erfahrung, sich einmal mit verbundenen Augen durch den Garten von IN VIA führen zu lassen und darauf zu vertrauen, dass man mit Hilfe der anderen nicht vom Weg abkommen würde.

Prinzip entdecken, stärken, weiterentwickeln

In der Begrüßung hatte Diözesanvorsitzende Elisabeth Bungartz an das Motto des Tages erläutert: „kfd bewegt“, sagte sie. „Wir kfd-Frauen sind Motor in unseren Kirchengemeinden und halten das Gemeinde- und Glaubensleben aufrecht". Die kfd sei seit ihrer Gründung vor mehr als 100 Jahren nicht allein eine Betgemeinschaft gewesen. „Sie bot den Frauen auch viele Möglichkeiten, um sich weiterzuentwickeln und fortzubilden, so die Diözesanvorsitzende. Die kfd habe es sich zum Prinzip gemacht, Frauen zu stärken und ihnen Raum zu schaffen, um „Begabungen zu entdecken und weiterzuentwickeln“.

Eine teambildende Maßnahme

Die Teilnehmerinnen kamen, um die Möglichkeiten kennenzulernen, die die Geschäftsstelle für die praktische Arbeit anbietet, suchten den Kontakt zum Diözesanvorstand. So kam zum Beispiel der gesamte neue Vorstand der kfd St. Martinus, Rheinbach: „Für uns ist das auch eine teambildende Maßnahme“, meinen sie augenzwinkernd.
Anna Siewsko-Frey, genau wie Renate Köntges neu im Vorstand der kfd Derendorf-Pempelfort, Düsseldorf, wollte sich wie ihre Kolleginnen Einblicke in die kfd verschaffen. Eine kfd-Freundin, wie sie Co-Vorstandsmitglied Angelika Klinke nennt, fragte sie übrigens vor Jahren, ob sie nicht kfd-Mitglied werden wolle.

Der Begegnungstag kam gerade recht

„Die Frage damals kam gerade passend, denn ich wollte mich ehrenamtlich mehr engagieren,“ erinnert sie sich und „da lag es einfach nahe das in der kfd zu tun". Nun muss sie zusammen mit ihren Vorstandskolleginnen die Zusammenlegung mehrerer kfd-Gruppen bewältigen: „Wir müssen uns noch zusammenfinden,“ meint sie und deshalb kam der Begegnungstag, der dieses Mal ausdrücklich an neue Vorstände wandte, für sie gerade recht.

Und wie ist die Bilanz?

Und die Bilanz des Tages? Der Basistag „kfd bewegt" zeigte die ganze Bandbreite des kfd-Diözesanverbandes. Die erstmals angebotenen Thementische boten dabei die richtige Kulisse, um sich dem Innenleben des Verbandes zu nähern. Genauso wie es sich die geschäftsführende Referentin Ursula Sänger-Strüder und ihr Team auch in der Konzeption des Tages vorgestellt haben. So wurde beobachtet, dass die vielen Dienstleistungen der Geschäftsstelle gerne angenommen werden und sich im Alltag der kfd-Frauen wiederfinden. Auch Isolde Niehüser vom kfd-Bundesverband brachte die oft ferne Dachorganisation den Basisfrauen näher.

Heiter, ernsthaft und mit Tiefgang

Es waren heitere Stunden mit vielen ernsthaften und tiefgehenden Gesprächen über viele Themen. Daraus entwickeln sich jetzt auch neue Arbeitsaufträge an die Referentinnen der Geschäftsstelle. So wird zum Beispiel überlegt, eine Arbeitshilfe zu „Geistlichen Impulsen zu Beginn von Gremiensitzungen" zu entwickeln, oder einen Leitfaden zum Thema „Professionell Protokolle schreiben und Schriftverkehr gestalten" zu konzeptionieren.

Teilnehmerinnen waren sehr zufrieden.

Die Reflexionsbogen der Teilnehmerinnen sind bisher nicht umfassend ausgewertet, aber beim Auseinandergehen am Samstagabend waren nur freundliche Gesichter zu sehen und auch die Berichte aus den Workshops am Nachmittag zeigten, wie zufrieden die Teilnehmerinnen waren.

Es gibt schon Pläne für den nächsten Tag „kfd bewegt“

Nächster Schritt: Mit den Vorstandsmitgliedern wird jetzt überlegt werden, 2021 einen weiteren Basistag dieser Art anzubieten. Er soll ebenso bunt und und vielfaltig werden und den Reichtum des kfd-Diözesanverbandes für seine Mitglieder und Mandatsträgerinnen offenbaren: eben „kfd bewegt“.

Sabine Schleiden-Hecking/Ursula Sänger-Strüder

Fotos: Jörg Brocks