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    Größere Gruppe älterer Damen mit grünem Katholikentagsschal um den Hals.
    Auch der kfd-Diözesanverband Köln war wieder mit einer Gruppe zum Katholikentag gereist. Hier auf dem Panoramatower, wo man einen herrlichen Blick auf die Stadt hat.
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    Man sieht eine in graues Pflaster eingelassene bronzefarbene Gedenktafel mit angedeuteten Füßen und dem Datum 9. Oktober 1989
    Gedenken auf der Grimmarschen Straße zur Erinnerung an die friedliche Revolution vor mehr als 25 Jahren.
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    Ein Platz in Leipzig, im Hintergrund Zeltdach aufgebaut, davor viele Menschen. Beim Katholikentag in Leipzig 2016.
    Feierlicher Abschlussgottesdienst zum Katholikentag auf dem Augustaplatz in Leipzig.
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    Man sieht einen Innenhof mit Stühlen und Tischen, daran sitzen mehrere ältere Damen. Im Stehen eine Frau mit Hut, die etwas erklärt.
    Leipzig ist eine moderne Metropole mit viel Geschichte. Hier ist die Gruppe mit Stadtführerin Brigitte in einem der viele Höfe, für die Leipzig so bekannt ist, zu sehen.
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    Ein Kirchengebäude, Fassade ist mit in verschiedenen Blautönen erscheinendem Glas verkleidet, Am unteren Ende des Langschiffes weiße Fassadenaufschrift: Universität Leipzig. Neubau der alten Universitätkirche.
    Der Katholikentag geht zu Ende, der Augustaplatz leert sich. Im Hintergrund der Neubau der 1965 auf Anweisung von Walter Ulbricht gesprengten Universitätskirche.

Katholikentag 2016

Nachlese zur Studienreise zum Katholikentag

13.7.2016 Seit 1994 gibt es die Studien- und Begegnungsfahrten zu Katholiken - und ökumenischen Kirchentagen. Damals ging es nach Dresden. Auch diesmal war es mit Leipzig eine ostdeutsche Metropole, in der der Katholikentag stattfand und zwar bereits zum hundertsten Mal – ein besonderes Jubiläum, das gefeiert werden wollte. Geleitet wurde die Reise von Lydia Wallraf-Klünter und Ursula Sänger-Strüder.


Modern mit alter Musik und viel Literatur

Mit Spannung startete die Gruppe am Tag vor Beginn des Katholikentages nach Leipzig, um die Stadt selbst erst einmal richtig kennenzulernen. 25 Jahre nach der Wende hat sich die Stadt, die maßgeblich an der friedlichen Revolution in Deutschland beteiligt war, zu einer wahrhaften städtebaulichen Perle entwickelt. So konnten die kfd-Frauen eine moderne Stadt kennenlernen, die nach wie vor durch die Musik von Johann Sebastian Bach oder Felix Mendelssohn Bartholdy geprägt ist und auch als die große Stadt der Literatur und Bücher in die Geschichte bekannt ist.

Die Höhepunkte waren die Gottesdienste

Auf drei Streifzügen, begleitet von einer kompetenten Stadtführerin, lernten die Frauen viel aus der Vergangenheit und Gegenwart Leipzigs kennen. Höhepunket der Reise waren aber ohne Zweifel die Eröffnungsfeier am 25. Mai auf dem Marktplatz in Leipzig sowie der Gottesdienst zu Fronleichnam, der unter der Leitung des Berliner Erzbischofs Dr. Heiner Koch stand, und der den Kölner kfd-Mitgliedern als ehemaliger Diözesanpräses vertraut ist.

Der Katholikentag war einladend

Der Katholikentag selber war bunt, informativ und einladend. Obwohl sich in der Stadt Leipzig nur vier Prozent der Bevölkerung zum christlichen Glauben bekennen, bemerkte man an keiner Stelle in der Stadt Missbehagen oder eine befürchtete Auseinandersetzung mit rechten Gruppen, wie es einzelne Teilnehmerinnen der Kölner Reisegruppe befürchtet hatten. Es blieb immer eine harmonische und von tiefen Glauben geprägte Veranstaltung.

Der Mensch stand im Mittelpunkt

Bewegend war auch am Sonntag der große Abschlussgottesdienst auf dem Augustaplatz im Herzen der Stadt. Von diesem Gottesdienst ging viel in die Herzen der teilnehmenden Gläubigen über, denn wieder stand der Mensch im Mittelpunkt so wie es auch im Leitwort des 100. Katholikentages „Seht, da ist der Mensch!“ zum Ausdruck kam.
 

Leipzig danach genießen

Die Kölner Reisegruppe  konnte später die Stadt dann noch in einer ruhigeren Atmosphäre genießen, nachdem die meisten KatholikentagsbesucherInnen  am Sonntagnachmittag abgereist waren. Dazu gehörten auch der Besuch des Musicals „Ein Käfig voller Narren“ in der Musikalischen Komödie und ein Abendessen auf dem Panoramatower mit einem grandiosen Ausblick rund um die Stadt.

Gestärkt im Glauben und erfüllt von Erlebnissen

Erfüllt von all diesen positiven Eindrücken reiste die Gruppe am Montagmorgen aus der Messestadt ab, gestärkt in ihrem Glauben, um sicher noch lange aus und von den Erlebnissen der gemeinsamen Leipziger Tage zu leben.
Ursula Sänger-Strüder

Fotos: Elisabeth Glauner