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    Einzug der „Bliesheimer Appelsine Funke“
    Einzug der „Bliesheimer Appelsine Funke“
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    Ruth Klein mit einem Couplet von Otto Reuter "Ich hab so Angst vor meiner Frau"; hier präsentiert von Sitzungspräsidentin Anne Merkenich
    Ruth Klein mit einem Couplet von Otto Reuter "Ich hab so Angst vor meiner Frau"; hier präsentiert von Sitzungspräsidentin Anne Merkenich
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    Pater Jürgen Ziemann, Weseeling: "Der Mann für alle Fälle und Feuer und Flamme für die kfd"
    Pater Jürgen Ziemann, Weseeling: "Der Mann für alle Fälle und Feuer und Flamme für die kfd"
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    Die Ratinger kfd-Frauen, "glamorös und atemlos durch die Nacht"
    Die Ratinger kfd-Frauen, "glamorös und atemlos durch die Nacht"
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    Lydia Wallraf-Klünter, Diözesanvorsitzende und aktiver Appelsine Funk, bedankt sich bei den jecken kfd-Wievern und Anne Merkenich für die Moderation
    Lydia Wallraf-Klünter, Diözesanvorsitzende und aktiver Appelsine Funk, bedankt sich bei den jecken kfd-Wievern und Anne Merkenich für die Moderation

Jecke kfd-Wiever im Maternushaus

Vierte Karnevalsbörse mit 500 Gästen

11.11.2016 Spätestens um 10:11 Uhr war der Kölner Maternussaal  fest in kfd-Hand und die Stimmung unter den 500 kfd-Wievern von Anfang an ausgelassen. Mit dem fulminanten Einzug der „Bliesheimer Appelsine Funke“, an der Spitze Diözesanvorsitzende Lydia Wallraf-Klünter und die Vorstandsmitglieder Elisabeth Bungartz, Elisabeth Glauner, Hildegard Leven und Diözesangeschäftsführerin Ursula Sänger-Strüder, begann die Karnevalsbörse 2016. Mit dabei als gutmütige Löwe Diözesanpräses Monsignore Robert Kleine.

Frei nach der Augsburger Puppenkiste bestätigte  auch Diözesanpräses  Kleine dem Einzug ein „gutes Gebrüll“. Im Verlauf des Programms schlüpfte er noch in verschiedene Rollen und begeisterte die Jeckinnen als Roy Black oder Rex Gildo und unterstützte eine Wesselinger Gruppe sogar als „Rausschmeißer“.

Die Biene Maja moderiert die Karnevalsbörse

Unter dem tobenden Applaus des Publikums kam Anne Merkenich als Moderatorin auf die Bühne. Als Biene Maja verkleidet, führte die Initiatorin der Karnevalsbörse in ihrer unnachahmlichen Art und Weise gekonnt und mit viel Herzblut durch das  sehr kurzweilige Programm. Wie es mittlerweile guter Brauch ist, arbeitete  Geschäftsführerin Ursula Sänger-Strüder auch dieses Mal stets hinter der Bühne und überließ ihrer früheren Assistentin die Moderation.

Ich hab keine Angst vor meiner Frau

Mit dem Couplet „Ich habe keine Angst vor meiner Frau“ von Otto Reuter produzierte die 80-jährige Ruth Klein aus Köln-Porz gleich zu Beginn viele Lacher und nahm das Publikum für sich ein. Der Einstieg in ein tolles Programm war somit geglückt.
Für eine großartige Stimmung und Begeisterung sorgten die Tanzgruppen „Die Küchenschaben“ der kfd Troisdorf-Spich, die Frauen aus den Ratinger Gemeinden St. Christophorus und St. Bartholomäus mit ihrem Tanz zum bekannten Schlager „Atemlos“, das „Kölsch Hännesjen“ aus Kreuzweingarten-Reder und die Pfarrei St. Lambertus aus Erftstadt-Bliesheim mit „Mariechen und Reiterchorps“ - allerdings statt mit echtem Pferd auf dem „Hännes“.

Es hielt sie nicht auf den Sitzen

Spätestens bei den Sketchdarbietungen von Nawal Obst und Carola Berresheim aus Bonn und dem Beitrag von Britta Ruta und Elke Wasserfuhr von der kfd St. Marien aus Kürten-Biesfeld waren die Gäste der vierten Karnevalsbörse nicht mehr auf ihren Stühlen zu halten.
Kurz vor der Pause bekamen die jecken Wiever  Besuch von der Kölner Muse Elke Koska. Ihr farbenprächtiges Aussehen zog alle Blicke auf sich. Ursula Wirtz aus Köln-Deutz, langjähriges kfd-Mitglied, brachte eine grandiose Persiflage auf die Muse. Sogar „Pfiffi“, der Hund der Muse, war mit ins Maternushaus gekommen.
In der Pause stärkten sich die Karnevalistinnen mit Erbsensuppe, Kölsch, Kaffee und Berliner. Im Foyer des Maternushauses war zudem eine Kostüm- und Requisitenböse aufgebaut. Auch dieser Handelsplatz wurde begeistert angenommen.

Was Männer können müssen

Die Stimmung war auch nach der Pause ungebrochen. Im zweiten Teil beeindruckte die kfd St. Prankratius aus Dormagen-Nievenheim mit ihrer waghalsigen Nummer zu Herbert Grönemeyers „Männer“ und bekam dafür Respekt und Anerkennung des Publikums. Anne Merkenich ließ im Anschluss die drei anwesenden Präsides Monsignore Robert Kleine, Dekanatspräses Pater Jürgen Ziemann (Wesseling) und Diakon Alexander Roll (Bergheim-Bliesheim) diese Darbietung wiederholen. Der Saal kochte.

Die Rheinische Audienz stellt Kirche auf den Kopf

Mit der „Rheinischen Audienz“ der kfd St. Maria Königin aus Kerpen-Sindorf, wurde die Kirche mal auf den Kopf gestellt und hinterließ neben einem Schmunzeln auch nachdenkliche Gesichter bei den Besucherrinnen. Die Tanzgruppen „Rentnerdisco“ der kfd St. Andreas, die Tanzgruppe Rockerladies der kfd St. Cornelius aus Neuss und die Background-Sängerinnen Ingrid Freund-Lück und Uschi Hackstein aus Wermelskirchen (St. Michael und Apollinaris) sorgten nochmals für viel gute Stimmung, Bewegung und tosenden Beifall. Viel Freude machte auch der Sketch „Wenn ich nicht auf der Bühne wär…“ der kfd St. Hildegard aus Leverkusen. Besonders die anmutige Ballerina begeisterte die Jecken.

Selbst Weltstars gaben sich die Ehre

Weltstars, wie Elvis, Queen und die Gruppe Abba, darunter auch die  nicht wieder zu erkennende Diözesanvorsitzende Lydia Wallraf-Klünter, ließen sich am Ende unserer Karnevalsbörse kräftig feiern. Ein kreuzfideler Elvis, alias Alexander Roll und der Spielerinnengruppe der kfd St. Lambertus aus Bliesheims krönten das  tolle  Programm glorreich.
So wie es im Fasteleer geboten ist, kam auch das Bützen (Küssen) nicht zu kurz. Monsignore Kleine und den Dekanatspräsides Pater Jürgen Ziemann (Wesseling) und Diakon Alexander Roll (Bliesheim) kam damit bei den Ordensübergaben an die verschiedenen Gruppierungen eine besondere Aufgabe zu.

Alaaf, kfd-Helau und kfd ist cool, Frau

Auch die „Schlachtrufe“ der verschiedenen Gruppierungen waren nicht zu unterschätzen - waren doch nicht nur Alaaf-Gesänge zu hören. Mit 3 Mal „kfd-helaaf“ (Düsseldorf) bis zum kfd-Karnevlasruf „kfd ist stark Mana, das macht mich total an. kfd ist cool Frau, das weiß ich ganz genau, wow“ fühlten sich alle Karnevalistinnen Rhein auf, Rhein ab wie zu Hause.
Nach dem Dank der Diözesanvorsitzenden Lydia Wallraf-Klünter an alle AkteurInnen, den Vorstandsmitgliedern und Mitarbeiterinnen und Referentinnen der kfd-Geschäftsstelle und dem Service des Maternushauses endete die 4. Karnevalsbörse mit dem kölschen Lied „Stammbaum“ und einem „Kutt jod heim“.

kfd-Bierdeckel für die Mitgliederwerbung

Jeder Gast fand zu Beginn auf seinem Platz ein blinkendes Herz mit der Aufschrift: „Mein Herz schlägt für die kfd“ und einen Bierdeckel, mit dem neuen, von dyadesign entwickelten, Logo der Karnevalsböse. Das Besondere: Auf der Rückseite des ist ein Aufnahmeformular abgedruckt. „Viele neue Mitglieder werden durch die örtlichen Karnevalsveranstaltungen geworben“, weiß Geschäftsführerin Ursula Sänder-Strüder. „Jetzt haben die Frauen vor Ort ein schönes Werbemittel und dazu noch kostenlos“, sagt sie. Jede kfd-Gruppe kann 50 Stück in der Geschäftsstelle bestellen.

Die  Karnevalsbörse diente auch in diesem Jahr als ein Handels- und Tauschplatz für jecke Beiträge. Die kfd-Frauen holten sich auch dieses Mal wieder Anregungen und tauschten sich untereinander aus. Daher gab es ab Mittag auch ein Buch, in dem alle Beiträge abgedruckt warnen. Dieses kann, wie die Bierdeckel, gegen eine Schutzgebühr von 5,00 Euro in der Geschäftsstelle bestellt werden. (eb)

Fotos: Kathrin Becker