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    Diese Mitarbeiterinnen im Besuchsdienst der kfd waren für den Ehrenpreis "kfd-Frau des Jahres" nominiert.
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    Die kfd-Stiftung richtet jährlich im Oktober ein Fest für Wohltäterinnen und Preisträgerinnen aus.
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    Das Publikum amüsierte sich und verlebte einige vergnügte Stunden.
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    Wenig feierlich, aber lustig war die Mitmach-Gesangsstunde mit der sehr weltlichen Schwester Bernadetta, alias Tamara Peters von der Opernwerkstatt am Rhein.
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    Christa Düren (li) nimmt den 1. Preis für ihre Gruppe entgegen. Es gratulierten die stellvertretende Vorsitzende der kfd-Stiftung, Monika Kurth, und Lydia Wallraf-Klünter (re), die Vorsitzende des Stiftungskuratoriums.

Hedwig-Preis 2016 verliehen

Ökumenisch, einfallsreich und sozial: kfd-Stiftung zeichnet kfd-Gruppen aus

7.10.2016. „Bei uns blüht ihnen was“ – du meine Güte könnte man denken und fragen „Was meinen die vom kfd-Dekanat Wesseling denn damit?“ Das Dekanat  hatte sich wie weitere 16 kfd-Gruppen mit seinem Projekt um den Hedwig-Preis beworben. Aufmerksamkeit schaffen, ein interessantes Angebot für viele Frauen machen, Gutes tun  – darum ging es bei allen kfd-Projekten, die dieses Jahr für den Hedwig-Preis eingereicht wurden. Der Preis wurde beim 3. Hedwigsfest, zu dem fast 160 Gäste gekommen waren, verliehen.


So hat sich die kfd St. Martin und St. Severin, Bonn-Bad Godesberg, für 2017 vorgenommen das Jubiläumsjahr der Reformation mit einer vierteiligen Veranstaltungsreihe zum Thema „Starke Frauen im Glauben“ zu begleiten. Für die Konzeption und die vielfältige Aufbereitung des Themas zum Beispiel mit einem Filmabend und einer ökumenischen erhielt diese kfd den ersten Preis, der mit 1000 Euro dotiert ist. Das kfd-Dekanat Wesseling punktete anlässlich Erntedank 2015 mit seiner Zwiebelpflanzaktion im Rheinpark – einer Aktion im Rahmen der Mitgliederwerbekampagne „Frauen.Macht.Zukunft.“, die moderiert von der WDR-Moderatorin Simone Standl, großes Interesse erzeugt und neue Mitglieder angezogen hat. Dafür erhielt das Dekanat den 2. Preis, der mit 750 Euro ausgestattet ist.

Sonderpreise für Besonderes

Außerdem verlieh die Jury zwei mit jeweils 100 Euro prämierte Sonderpreise an die kfd St. Paulus in Langenfeld und kfd Mariä Heimsuchung in Alfter-Impekoven. Die kfd St. Paulus führt seit 80 Jahren jährlich immer mit großem Erfolg ein Mundart-Theaterstück auf – die Einnahmen werden zum größten Teil an soziale Projekte gespendet. Die kfd Mariä Heimsuchung hat für die Selbstversorgung und die Stärkung der Gemeinschaft zusammen mit Flüchtlingsfamilien einen Internationalen Garten angelegt.

kfd-Frau des Jahres: Krone für Monika Odenthal

Monika Odenthal aus Köln-Rheinkassel ist Trägerin des Ehrenpreises 2016. Sie erhielt eine von der Künstlerin Monika Bergrath gestaltete silberne Kronenbrosche. Odenthal, die nicht zur Preisverleihung kommen konnte, ist „Mitarbeiterin im Besuchsdienst der kfd“  und hat in diesem Ehrenamt seit über 25 Jahren die persönliche Verbindung zu den Mitgliedern, ganz besonders auch zu den alten und kranken Frauen gepflegt. Außerdem setzte sie sich besonders für die Mitgliederwerbung ein – so konnte sie im Zuge der Mitgliederwerbekampagne „Frauen.Macht.Zukunft“ 18 neue Mitglieder für die kfd gewinnen.

Der Krone würdig sein, ist mehr als Kronen tragen

Monika Kurth, die stellvertretende Vorsitzende der kfd-Sitzung hatte bei der Begrüßung der Gäste auf die Bedeutung aller kfd-Frauen, insbesondere auch der Mitarbeiterinnen im Besuchsdienst hingewiesen und zitierte in Anspielung auf das Motto des Preises „Wir setzen euch die Krone auf!“ dafür den deutschen Dramatiker Johann Friedrich von Cronegk: „Der Krone würdig sein, ist mehr als Kronen tragen.“ Ohne die vielen aktiven kfd-Mitglieder wären Verband und Stiftung unbedeutend.

kfd ist ein Stützpfeiler der Gesellschaft

Auch die Schirmherrin des Preises, die Bundestagsabgeordnete Gisela von Manderla, betonte in ihrem auf dem Fest verlesenen Grußwort, wie hoch der Wille der kfd sei, sich sozial-karitativ wie gesellschaftspolitisch einzubringen. Auch hätten alle für den Ehrenpreis nominierten Frauen mit ihrer Arbeit gezeigt, dass man insbesondere in christlicher Gemeinschaft etwas erreichen kann. „Das freiwillige Engagement sowie das Ehrenamt zugunsten Benachteiligter sind und bleiben elementare Stützpfeiler unseres Zusammenlebens,“ schrieb sie.

Aufmerksamkeit schaffen und zu Engagement ermutigen

Der Hedwig-Preis, benannt nach der heiligen Hedwig, Fürstin von Schlesien, und Namenspatronin der Stiftung wurde 2014 erstmals vergeben. Damit will die kfd-Stiftung für die Arbeit der kfd-Gruppen für die Gemeinschaft und Gesellschaft Aufmerksamkeit schaffen, Frauen in den Vordergrund rücken, die mit ihrem nicht selbstverständlichen Engagement mit vielen verschiedenen Ideen und großem Zeiteinsatz viel für das Wohl der Gemeinschaft leisten und sonst nicht aufs Podest gehoben werden. Ziel ist der Öffentlichkeit zu zeigen, dass die kfd auf aktuelle wichtige gesellschaftliche und religiöse Entwicklungen reagiert und vor Ort in den Gruppen diskutiert und zu Engagement ermutigt. Die Jury wählte die Gewinnerinnen unter 17 Projekten bzw. 31 Nominierten für den Ehrenpreis aus.

Sabine Schleiden-Hecking

Fotos: Kathrin Becker

Informationen zur kfd-Stiftung hier