Generalvikar Meiering bei der kfd

Kirche muss eine "Geh-hin-Kirche" sein

3.9.2015 Generalvikar Dr. Dominik Meiering zeigte sich beeindruckt von der Arbeit der kfd im Erzbistum Köln und lobte Engagement und Strahlkraft des Verbandes. Er äußerte sich anlässlich einer Visitation der verschiedenen Abteilungen des Generalvikariates Ende August, als er auch die Diözesangeschäftsstelle der kfd besuchte. Meiering ist seit Februar Generalvikar des Erzbistums Köln.
Ursula Sänger-Strüder, geschäftsführende Diözesanreferentin, informierte über die Geschichte und die aktuellen Projekte des Verbandes, und die einzelnen Mitarbeiterinnen berichteten von ihren aktuellen Arbeitsschwerpunkten.


kfd geht zu den Frauen

kfd geht zu den Frauen Kirche müsse eine „Geh-hin-Kirche“ sein und dürfe ihre Themen nicht den Menschen überstülpen, sagte Meiering. Die kfd erkenne sich in dieser Sichtweise wieder, so Sänger-Strüder – und nannte dafür als Beispiel auch die aktuelle Mitgliederkampagne „Frauen.Macht.Zukunft.“ Auch erwüchsen die Themen für die Arbeit auf diözesaner Ebene und auf Bundesebene aus dem, was den kfd-Frauen auf den Nägeln brenne, etwa die Fragen nach der Palliativersorgung von Sterbenden oder einer gerechten Bezahlung von Frauen oder Rentenfragen.

Demnächst wieder neuer Diözesanpräses

Demnächst wieder neuer Diözesanpräses Thema des Gespräches war auch die aktuelle Situation in der geistlichen Begleitung des Verbandes. So ist zurzeit noch die Position des Diözesanpräses vakant, nachdem Msgr. Markus Bosbach sein Amt wegen neuer Verpflichtungen niedergelegt hatte. Die Position des Diözesanpräses wird sicherlich in den kommenden Wochen wieder besetzt werden. Auch soll die geistliche Leitung des Verbandes zusätzlich gestärkt werden. In einem Gespräch mit Kardinal Woelki im Frühjahr wurde die Möglichkeit einer Geistlichen Begleiterin für den Diözesanverband angesprochen.

Foto: Robert Boecker/Quelle: http://bilder.erzbistum-koeln.de