Gemeinsam Wege ebnen

Rückschau und Dankeschön zum Jahresabschluss

3.12.2015 Mit einer feierlichen Messe in der Kirche des Priesterseminares in Köln, etlichen Dankeschöns, Verabschiedungen und einer kleiner Feier wurde Rückschau auf die verbandliche Arbeit 2015 gehalten.
"In der kfd gehen wir gemeinsam ein Stück unseres Weges und versuchen, einander beizustehen - gerade dann, wenn es brschwerlich wird", begrüßte Diözesanvorsitzende Lydia Wallraf-Klünter die GottesdienstbesucherInnen und bezog sich damit auf das Leitwort des Gottesdienstes "Gemeinsam Wege ebnen".


Flüchtlinge unterstützen

Und sie betonte die Aufgaben der kfd bei der Begleitung von Flüchtlingen. Ihnen „auf ihrem beschwerlichen Weg entgegen zu gehen, gehöre zum christlichen Selbstverständnis“. Ein sehr großzügiges Zeichen der Zustimmung dazu gaben die Gottesdienstbesucherinnen mit ihrer Spende für den neu geschaffenen „Arche-Noah-Fonds“, für den mit der diesjährigen Oktoberkollekte bereits gesammelt wurde. Rund 450 Euro kamen bei der Kollekte für die Flüchtlingsarbeit zusammen.

Msgr. Bosbach und Diözesanpräses Kleine zelebrierten

Zelebriert wurde die Eucharistiefeier von Msgr. Markus Bosbach, stellvertretender Generalvikar und bis zum Sommer  auch Diözesanpräses der kfd, gemeinsam mit dem neuen Diözesanpräses Msgr. Robert Kleine, der Mitte November gewählt worden war.
Auch Prälat Bosbach verwies in seiner Predigt auf das Thema des Gottesdienstes „Gemeinsam Wege ebnen“: Der Weg als vertrautes Urbild des Lebens wie es besonders im Advent verwendet würde, bedeute auch willkommen zu heißen. Dieses Willkommen solle besonders in der gegenwärtigen Situation mit den Flüchtlingen zu einer Haltung werden.

Strukturelle Veränderung und neue Referentinnen

Rund 150 Gäste waren dabei, als im Anschluss an den Gottesdienst bei einer kleinen Feier Rückschau gehalten wurde. 2015 war nicht nur geprägt von den Planungen für die Mitgliederwerbekampagne, sondern insbesondere auch durch strukturelle Veränderungen im Diözesanverband.
Dazu gehörte aber auch die Einstellung von neuen Referentinnen, Astrid Kafsack und Astrid Mönnikes, für die verbandliche und gesellschaftspolitische Bildungsarbeit. Diese Stellen mussten eine Zeitlang vakant bleiben.

Demnächst Geistliche Begleiterin

Außerdem mussten die Weichen für die Anstellung einer Geistlichen Begleiterin gestellt werden. Sie soll in der ersten Jahreshälfte 2016 zum Team in der Geschäftsstelle dazukommen.
Mitte des Jahres war Msgr. Bosbach aus seinem Amt als Diözesanpräses ausgeschieden: Ihm dankte Diözesanvorsitzende Lydia Wallraf-Klünter. Er sei eine große Stütze für den Verband in der Zeit gewesen. Zugleich hieß sie den neuen Diözesanpräses Robert Kleine willkommen, der bereits einmal von 2004 – 2012 dieses Amt innehatte. Man freue sich auf ein weiteres Miteinander.

Abschied und Dankeschön

Außerdem wurde Anna Blömer verabschiedet, die fünf Monate lang als Krankheitsvertretung theologische Arbeit für den Verband geleistet hatte. Besonders hervorgehoben wurde auch das Engagement von Marga Dengs und Elisabeth Glauner, die auch stellvertretende Diözesanvorsitzende ist. Sie haben seit 2010 die Großmütter-Enkel-Werkwochen geleitet – ein Angebot, das bereits vor 20 Jahren ins Leben gerufen wurde.

Wichtige generationenübergreifende Arbeit

„Sie haben eine gute Arbeit mit den Frauen und Kindern geleistet“, sagte die Diözesanvorsitzende. Ziel der Werkwochen sei es gewesen „die Großmütter zu stärken und die Glaubensweitergabe an die nächsten Generationen zu unterstützen. Beides ist, das dürfen wir mit Fug und Recht behaupten, gelungen.“
Zwar wird es diese Freizeiten nicht mehr geben, generationenübergreifende Arbeit jedoch schon. Es sollen neue Formate entwickelt werden, denn so heißt es im Vorstand: „Es ist ein wichtiges Anliegen, immer wieder Neues und Innovatorisches für die Mitglieder zu schaffen.“ (eb)

Fotos: Kathrin Becker