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    Auf einer Feier verabschiedete der Diözesanvorstand die geschäftsführende Referentin Ursula Sänger-Strüder (3.v.r.).
    Auf einer Feier verabschiedete der Diözesanvorstand die geschäftsführende Referentin Ursula Sänger-Strüder (3.v.r.).
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    Die Delegierten stimmten einstimmig für die Arbeit des Diözesanvorstandes und entlasteten für 2018.
    Die Delegierten stimmten einstimmig für die Arbeit des Diözesanvorstandes und entlasteten für 2018.
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    Der umfangreiche Jahresbericht 2018 informiert über die verbandliche Arbeit im vergangenen Jahr.
    Der umfangreiche Jahresbericht 2018 informiert über die verbandliche Arbeit im vergangenen Jahr.
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    "kfd ist ein Lebensgefühl", sagt Ursula Sänger-Strüder über ihre Verbundenheit mit dem Verband.
    "kfd ist ein Lebensgefühl", sagt Ursula Sänger-Strüder über ihre Verbundenheit mit dem Verband.
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    "Du konntest beflügeln und du hast dich beflügeln lassen", sagte Brigitte Vielhaus (li) in ihrem Grußwort für Ursula Sänger-Strüder.
    "Du konntest beflügeln und du hast dich beflügeln lassen", sagte Brigitte Vielhaus (li) in ihrem Grußwort für Ursula Sänger-Strüder.
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    Mitglieder des Stiftungsvorstandes der kfd-Stiftung setzten Ursula Sänger-Strüder im übertragenen Sinne die Krone auf und überreichten ihr die Kronenbrosche der Stiftung.
    Mitglieder des Stiftungsvorstandes der kfd-Stiftung setzten Ursula Sänger-Strüder im übertragenen Sinne die Krone auf und überreichten ihr die Kronenbrosche der Stiftung.
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    Das Trio d'âmes mit	Susanne Schrage, Flöte, Ursula Thies, Sopran und Ute Blaumer an der Harfe begleitete mit ungewöhnlichen Arrangements bekannter Werke die Feier.
    Das Trio d'âmes mit Susanne Schrage, Flöte, Ursula Thies, Sopran und Ute Blaumer an der Harfe begleitete mit ungewöhnlichen Arrangements bekannter Werke die Feier.
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    Diözesanpräses Mons. Kleine zeichnete die vielen Berufsjahre von Ursula Sänger-Strüder und die Kernpunkte ihrer Tätigkeit.
    Diözesanpräses Mons. Kleine zeichnete die vielen Berufsjahre von Ursula Sänger-Strüder und die Kernpunkte ihrer Tätigkeit.
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    Autorin Christina Brudereck begeisterte die Festgesellschaft mit ihrer Version von der Erschaffung der Welt, in der Gott eine Sie ist.
    Autorin Christina Brudereck begeisterte die Festgesellschaft mit ihrer Version von der Erschaffung der Welt, in der Gott eine Sie ist.

Ein Glücksfall für die kfd

Delegierte verabschieden Ursula Sänger-Strüder in den Ruhestand

Köln/Bensberg, 26.10.2019 – Im Mittelpunkt der Delegiertenversammlung in Bensberg standen die Beratungen über den Finanz- und Jahresbericht 2018, der Rückblick auf das Jubiläumsjahr der kfd und die Arbeit in diesem Jahr. Der Diözesanvorstand wurde von den Delegierten für 2018 einstimmig und ohne Enthaltung entlastet. Außerdem wurde die geschäftsführende Referentin Ursula Sänger-Strüder, die fast 30 Jahre in dieser Funktion tätig war, mit einer Feier am Nachmittag verabschiedet.


Beim Rückblick auf 100 Jahre kfd im Erzbistum Köln im letzten Jahr wurde deutlich, dass der Verband nicht nur die meisten Mitglieder (Ende Oktober rund 50.000 Mitglieder) im Erzbistum Köln hat. „In den Gruppen vor Ort wird Glauben gelebt und kfd-Mitglieder setzen sich für die Interessen von Frauen in Kirche und Gesellschaft ein“, heißt es im Jahresbericht. Mit den Veranstaltungen zum Jubiläumsjahr wären sehr viele Mitglieder erreicht worden. Durch intensive Medienarbeit konnte außerdem die außerverbandliche Öffentlichkeit für die kfd interessiert werden.

Das Montagsgebet für Gleichberechtigung in der Kirche

2019 hat das „Montagsgebet“ im Mittelpunkt der Arbeit für eine geschlechtergerechte Kirche gestanden und viel Interesse geweckt. Es wird seit Mai einmal monatlich für eine gendergerechte Kirche vor Groß St. Martin gebetet. So besonders am 23. September, als die kfd mit einem Protest-Pilgerzug von Groß St. Martin zur Domplatte zog und mit einem Rap-Gesang gleiche Rechte für Frauen in der Kirche forderte. Inzwischen wird es nach diesem Vorbild auch in einigen kfd-Gruppen im Erzbistum gebetet.

Diözesanvorstand stimmte für Forderungen

Der neue kfd-Diözesanvorstand, der seit April dieses Jahres im Amt ist, hat damit auf diözesaner Ebene ein Vorhaben umgesetzt, das er im Frühjahr nach der Wahl angekündigt hatte: sich für den Zugang von Frauen zu allen Diensten und Ämtern in der Kirche einzusetzen. Diese Forderung ist im kfd-Positionspapier „gleich und berechtigt“ festgehalten und wurde einstimmig auf der Bundesversammlung im Juni beschlossen.

kfd-Mitglieder wollen Frauen in allen Diensten und Ämtern

 „Unsere Mitglieder stehen hinter uns, was wir aus vielen positiven Reaktionen wissen,“ bestätigte auch Diözesanvorsitzende Elisabeth Bungartz auf der Delegiertenversammlung. Aber auch Themen wie „Klima und Nachhaltigkeit“ und „Equal Pay: gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit“ würden weiter eine wichtige Rolle in der verbandlichen Arbeit spielen.

Stehender Applaus für Ursula Sänger-Strüder

Diese Delegiertenversammlung war zugleich auch die letzte große kfd-Veranstaltung, die von der geschäftsführenden Diözesanreferentin Ursula Sänger-Strüder vorbereitet worden war. Für sie gab es stehenden Applaus, denn sie geht nach 29 Jahren Ende Oktober in den Ruhestand.

Ein Glücksfall für die kfd

Am Nachmittag wurde sie dann im Kardinal-Schulte-Haus von den Delegierten und vielen anderen Gästen mit einer stimmungsvollen Feier verabschiedet. Diözesanvorsitzende Elisabeth Bungartz würdigte Sänger-Strüder als einen „Glücksfall für die kfd“. Sie habe sich mit all ihrer Kraft für die Frauen eingesetzt und lobte ihre Unterstützung und Loyalität für den Diözesanvorstand. Sie habe ihm stets zur Seite gestanden.

kfd ist ein Lebensgefühl

Unter den Gästen waren  die Geschäftsführerin des kfd-Bundesverbandes Brigitte Vielhaus, Petra Dierkes, Leiterin der Hauptabteilung Seelsorge des Erzbischöflichen Generalvikariates Köln und Bundestagsabgeordnete Gisela Manderla sowie Vorstandsmitglieder der kfd-Stiftung St. Hedwig. Sänger-Strüder war auch Geschäftsführerin der Stiftung seit der Gründung 2004. Vielhaus charakterisierte Ursula Sänger-Strüder als Schwester im Engagement und im Glauben, die kfd „gelebt hätte“, ganz nach ihren eigenen Worten „kfd ist ein Lebensgefühl“. Frauen dabei zu unterstützen ihren eigenen Weg zu gehen, sei ihr ein großes Anliegen gewesen. Sie sei mit großer innerer Leidenschaft der kfd verbunden und man hätte sie immer um Rat in kfd-Angelegenheiten fragen können.

Erzbischof Koch: Strahlende und überzeugende Christin

Hauptabteilungsleiterin Dierkes überreichte ihr zum Abschied eine Laterne, denn sie sei eine, die „Laternen anzünden konnte“. Der Berliner Erzbischof Heiner Koch, der Sänger-Strüder aus seiner Zeit als Diözesanpräses der kfd gut kennt, schickte eine Grußbotschaft. Es sei beeindruckend, wie sie die Frauen in der kfd unterstützt hätte, damit diese ihrer Verantwortung im Verband und in der Kirche gerecht werden konnten. „In allem sind Sie für mich eine wirklich strahlende und überzeugende Christin."
Sabine Schleiden-Hecking

Fotos: Jörg Brocks

Hinweis: Die Jahresabschlussmesse ist am Mittwoch, 4.12.2019 um 16:30 Uhr in St. Mariä Himmelfahrt. Anschließend lädt der Diözesanverband zu einem gemütlichen Beisammensein im Maternushaus ein. Dafür wird um Anmeldung gebeten.