Ein Erfolg! Das kfd-Mobil

Werbebotschafterinnen und kfd-Gruppen machten die kfd sichtbar

Köln. 9.7./13.7.2018 Zehn Einsätze, die insgesamt mehr als 30 Stunden dauerten, neun  engagierte Werbebotschafterinnen, rund 900 gefahrene Kilometer, viele Kisten Werbematerial geschleppt, Folder und Werbegeschenke ausgepackt und verteilt, elfmal fünf bis sechs kfd-Liegestühle aufgeklappt und wieder ins Mobil geräumt, jedes Mal zwei Stehtische mit Sonnenschirm aufgestellt, etliche neue Mitglieder, begeisterte kfd-Gruppen als Gastgeberin des kfd-Mobils, und ein Glücksrad, das sich (fast) immer drehte: Das steckt dahinter, wenn es in der Diözesan-Geschäftsstelle heißt: „Die Arbeit mit dem kfd-Mobil hat sich gelohnt.“


Von Mitte Juni an fuhr das kfd-Mobil, das bundesweit im Einsatz ist, mit den Kölner Werbebotschafterinnen unter dem Motto „kfd on tour“ durchs Erzbistum Köln. Zum letzten Mal in diesem Jahr war es im Diözesanverband Köln beim Pfarrfest in Elsen/Grevenbroich zu sehen. Erste Station war das Pfarrfest von St. Bonifatius in Düsseldorf-Bilk am 9. Juni, weiter ging es zum Kirchentag nach Wuppertal oder zum 105. Jubiläum der kfd St. Hippolytus in Troisdorf oder zum Stadtfest am ersten Juliwochenende in Wesseling.

Sogar vier neue Mitglieder in Wesseling

Das Ziel: Auf die kfd aufmerksam machen und über den Verband informieren. Ziemlich begeistert zeigen sich die beiden Werbebotschafterinnen Josefine Körtgen und Anne Merkenich, die die kfd-Gruppe in Wesseling beim Stadtfest unterstützten, über ihren Einsatz dort: Das Interesse dort war groß, „vor allem bei jungen Frauen und Männern“, sagen die beiden. Vier neue Mitglieder konnten gewonnen werden, darunter als Jüngste eine 18-Jährige.

Die Leute müssen Zeit haben – dann bleiben sie auch stehen

Josefine Körtgen, die wie die meisten der beteiligten Werbebotschafterinnen, mehrere Einsätze absolviert hat, ergänzt: „Mit dem kfd-Mobil werden die Pfarrgruppen sehr gut unterstützt. Die Frauen von den örtlichen Gruppen sind dadurch richtig ermutigt worden und hatten auch große Freude daran, die Leute anzusprechen.“ Am besten seien für das kfd-Mobil Stadt- und Pfarrfeste Orte, wo viel los sei, „denn dann kommen die Leute gucken, man kann auch auf sie zu gehen und sie ansprechen.“

Mit dem Glücksrad rein ins Thema „kfd“

Diese Einschätzung teilt auch kfd-Referentin Astrid Kafsack, die den Einsatz von kfd-Mobil und Werbebotschafterinnen koordiniert hat. „Die Leute müssen Zeit haben, um stehen bleiben zu können. Dann drehen sie auch gern am Glücksrad und man kommt über die Fragen, die gestellt werden, sehr gut ins Gespräch.“ Oft seien es auch die Kinder, die gerne am Glücksrad drehen wollten und die Mütter beantworteten dann die Fragen.

Mitglieder werben heißt mehrfach ansprechen

Dabei ginge es natürlich auch um die Werbung von neuen Mitgliedern, aber das sei nicht das oberste Ziel der Aktion gewesen. Mitgliederwerbung sei immer auch mittelfristig zu betrachten, meint Kafsack. „Natürlich wollen wir auch neue Mitglieder werben, aber dafür muss man die Frauen mehrfach ansprechen.“

kfd-Mobil hilft den Kontakt zur kfd zu vertiefen

Denn man wisse eben auch: Nicht viele wollten gleich beim ersten Kontakt auch Mitglied werden, wichtig sei, dass die kfd sich öffentlich präsentiert und immer wieder darüber gesprochen wird, dann funktioniere auch die Mitgliederwerbung, das habe die Erfahrung gezeigt, sagt Kafsack. Den kfd-Gruppen werde mit dem kfd-Mobil erleichtert, Menschen für die kfd zu interessieren und den Kontakt zu vertiefen.

Die Kinder müssen etwas zu tun haben

Einen Extratipp kann Josefine Körtgen geben. Sie war früher auf Dekanatsebene in Brühl für die kfd tätig war und ist bis heute Beisitzerin der kfd St. Matthäus, Brühl-Vochem, und stellvertretende Kreisdekantsleiterin. Wenn es auch etwas für die Kinder zu tun gibt, dann haben die Eltern auch die Muße, sich mit der kfd zu beschäftigen. In Wesseling hatte die kfd zum Beispiel einen kleinen Angelteich organisiert, wo die Kinder mit Magneten fischen konnten.

„Ich werde nicht aufhören, für unsere kfd zu werben“

Tolle Gespräche mit vielen interessierten Frauen, Werbebotschafterin Mechthild Buck, zieht für sich persönlich eine Bilanz, die wohl alle kfd-Verantwortlichen freuen wird: In einer Mail an Astrid Kafsack schreibt sie – um ihre Einschätzung gebeten - „Ich kann nur sagen das ich nicht aufhören werde für unsere kfd zu werben, weil ich finde, es lohnt sich so einen tollen Verband zu vertreten.“

Mitgliederwerbung ist eine Daueraufgabe

Ob das kfd-Mobil im nächsten Jahr wieder fährt – das ist noch nicht vom kfd-Bundesvorstand entschieden. Aber wenn, dann wird wohl auch der kfd-Diözesanverband zu den Diözesanverbänden gehören, die den flotten Kleinbus, wieder buchen werden. Denn für Geschäftsführerin Ursula Sänger-Strüder steht fest: „Mitgliederwerbung muss weiterhin höchste Priorität in unserem Diözesanverband haben. Wir dürfen nicht nachlassen, neue Frauen für unseren großartigen Frauenverband zu gewinnen, denn nur wenn wir mitgliederstark bleiben, werden wir in Kirche und Gesellschaft gesehen, gehört und für ernstgenommen. Viele Herausforderungen warten noch auf uns. Dabei dürfen wir aber auch die Mitgliederbindung nicht vergessen.

Mitglieder müssen sich wohl fühlen im Verband

Wichtig ist ihr aber auch: „Wir müssen unsere Mitglieder in den 450 örtlichen kfd-Gruppen pflegen und auch unsere über 170 Einzelmitglieder gut vertreten. Sie müssen jederzeit das Gefühl haben, in einem modernen und empathisch agierenden Verband zu Hause zu sein, in dem es sich lohnt, dabei zu sein.“Sabine Schleiden-Hecking

Fotos: Jörg Brocks