Datenschutz in der kfd

Studiennachmittag für kfd-Verantwortliche zum DSGVO und KDG

Köln, 27.5.2019 – Der Datenschutz wird in der kfd sehr ernst genommen und deshalb waren kfd-Verantwortliche zu einem Fortbildungsnachmittag in Sachen Datenschutz mit dem Datenschutzbeauftragten des Diözesanverbandes, Alexander Gottwald, eingeladen. Denn seit Ende Mai 2018 gelten mit Inkrafttreten der neuen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und des Kirchlichen Datenschutzgesetzes (KDG) besondere Standards.


Grundlegend anders und doch nicht alles festgelegt

Rechtsanwalt Gottwald sprach in seinen einführenden Worten vor rund 30 aktiven Mandatsträgerinnen der kfd von einer im Vergleich zu früheren Jahren grundlegend veränderten Praxis. Vieles sei allerdings auch heute, so Gottwald, noch nicht festgelegt.

Unsicherheiten geben Gestaltungsspielraum

So gebe es auch weiterhin viele Unsicherheiten – die sehe er allerdings eher positiv, weil sie Gestaltungsspielraum gäben. Gottwald ist auch der Datenschutzbeauftragte des kfd-Bundesverbandes, was die Arbeit am Thema sehr erleichtert, weil viele Fragen gleich behandelt werden können.

Die grundlegenden Bestimmungen des DSGVO

Auf dem Programm des Nachmittages stand die Einführung in wesentliche grundlegende Bestimmungen des Datenschutzes – darüber informierten die zuständigen Mitarbeiterinnen der Diözesangeschäftsstelle Martina Müller und Franziska Osten sowie die geschäftsführende Diözesanreferentin Ursula Sänger-Strüder.

Viele Fragen wurden geklärt

Es konnten Fragen geklärt werden und die Teilnehmerinnen erhielten Hinweise auf wichtige Informationsquellen für Fragen des Datenschutzes. So konnten auch viele Unsicherheiten und Ängste genommen werden und Vorurteile berichtigt werden, zum Beispiel brauchen örtliche kfd-Gruppen keine eigene Datenschutzbeauftragte oder Datenschutzbeauftragten.

Datenschutz richtig handhaben

Festzuhalten bleibt:

  • Datenschutz gehört zu den Persönlichkeitsrechten.
  • Datenhaltung zuhause sollte möglichst vermieden werden.
  • Jede örtliche Gruppe muss Mitglied im kfd-netzwerk werden, das ist die internetunterstützte Mitgliederverwaltung, die die kfd seit langem allen kfd-Gruppen anbietet.
  • Vorstände und Leitungsteams haben beim Datenschutz eine hohe Verantwortung für ihre Mitglieder und müssen ihre Handlungen im Hinblick auf die Auswirkungen zum Datenschutz bedenken.
  • Die Websites der kfd-Gruppen brauchen ein datenschutzkonformes Impressum.
  • Datenübertragungen müssen verschlüsselt werden.
  • Bei Fehlverhalten drohen finanzielle Sanktionen.

Service Datenschutz in Anspruch nehmen

Die Verantwortlichen in der kfd im Erzbistum Köln, so heißt es seitens des Vorstandes, werden weiterhin den Datenschutz als eine ihrer wichtigsten Aufgaben in der Geschäftsstelle sehen und die die Verantwortlichen auf der örtlichen Ebene fortlaufend über neue Entwicklungen informieren und auch in besonderen Fällen beraten.
Gerne dürfe dieser Service von den Verantwortlichen auf allen Ebenen des Diözesanverbandes in Anspruch genommen werden.
Ursula Sänger-Strüder

Fotos: Franziska Osten

Informationen zum Datenschutz für kfd-Gruppen geben
Martina Müller, E-Mail: m [dot] mueller [at] kfd-koeln [dot] de oder
Franziska Osten, E-Mail: f [dot] osten [at] kfd-koeln [dot] de

kfd-Verantwortliche können außerdem im Bereich „kfd-intern“ auf dieser Website Informationen einsehen und herunterladen. Das Passwort dafür kann in der Geschäftsstelle erfragt werden. E-Mail: info [at] kfd-koeln [dot] de