Beten vor dem Kölner Dom

Das Montagsgebet am 23. September endet mit einer Prozession auf der Domplatte

Köln, 10.9.2019 - Das Montagsgebet im September ist dieses Mal ein besonderes Montagsgebet. Nach einer ersten Statio vor Groß St. Martin neben der kfd-Geschäftsstelle um 16:30 Uhr werden die Teilnehmerinnen am 23. September durch die Kölner Altstadt zur Domplatte pilgern und vor dem Hauptportal beten.


Seit Mai versammeln sich kfd-Mitglieder einmal im Monat an einem Montag zum Gebet vor Groß St. Martin. Die Gebetsstunde für die Erneuerung der Kirche und eine geschlechtergerechte Kirche ist die diözesane Veranstaltung des Diözesanverbandes anlässlich der bundesweiten kfd-Aktionswoche "Frauen, worauf wartet ihr? Macht Euch stark für eine geschlechtergerechte Kirche". Sie wird am gleichen Tag in Fulda eröffnet, wo auch die Herbstversammlung der Deutschen Bischofskonferenz stattfindet.

Theologisches Hintergrundwissen wichtig

Bei einem Werkstatt-Gespräch zur Aktionswoche Anfang September war deutlich geworden, dass viele kfd-Mitglieder sich gerne an Aktionen wie die vom Bundesverband beteiligen und einen Erfahrungsaustausch suchen. Viele mahnen an, dass sich im Hinblick auf die Frauenfrage die Kirche nicht von gesellschaftspolitischen Prozessen ausschließt. "Wichtig ist ihnen ist eine fundierte theologische Argumentation in der Sache", wie die geschäftsführende Diözesanreferentin Ursula Sänger-Strüder sagte.  "Sie brauchen Hintergrundwissen und Argumentationshilfen, um seriös mit dem Themenschwerpunkt umzugehen und auch die Gegenargumente zu verstehen." Beides konnte beim Werkstatt-Gespräch, an dem auch kfd-Referentin und Theologin Andrea Osten-Hoschek, und die stellvertretende Diözesanvorsitzende Elisabeth Schmitz-Janßen teilnahmen, vermittelt werden. (eb)*

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* Das Kürzel "eb" steht für "Eigenbericht".