Ausgezeichnet!

Landesverdienstorden Nordrhein-Westfalen für Ruth Kühn

Köln, 25.8.2020 – Ruth Kühn ist mit dem Landesverdienstorden von Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet worden. Dazu gratulierte ihr Diözesanvorsitzende Elisabeth Bungartz. „Wir sind stolz, so eine engagierte und tatkräftige Frau in unseren Reihen zu haben“, heißt es in ihrem Glückwunschschreiben. Die Ehrung sei wohl verdient. Ministerpräsident Armin Laschet überreichte der „unermüdlichen kfd-Frau“, wie die Siegburgerin in ihrer Umgebung genannt wird, die Auszeichnung am vergangenen Sonntag in der Kölner Flora.


Die ehemalige Vorsitzende des kfd-Dekanates Siegburg/Lohmar (heute Dekanatsbereich) und jetzige Teamsprecherin der kfd St. Servatius, Siegburg, ist seit sechs Jahrzehnten in vielen Ehrenämtern im kirchlich-karitativen Bereich tätig, wie Diözesanvorsitzende Elisabeth Bungartz betonte.

Herzensanliegen Flüchtlinge und Obdachlose

Deshalb wurde sie ausgewählt, wie es auch in der Pressemitteilung der Staatskanzlei zur Verleihung der Auszeichnung heißt und: Herzensanliegen sind ihr die Obdachlosen- und Flüchtlingshilfe.“ So gründete sie 2015 das „Café International“ für Geflüchtete und Einheimische“ und leitete es bis 2018.

Immer die passenden Angebote für die Menschen

Ruth Kühn engagierte sich in der Caritas und für den Sozialdienst katholischer Frauen, gründete den Kreiskatholikenrat und war seine Vorsitzende. Auch der „Treffpunkt am Markt“ in Siegburg, der außer sonntags jeden Tag ab 11 Uhr geöffnet ist, geht mit auf ihre Initiative zurück. Ehrenamtliche stellen sich als Gesprächspartner*innen für den Gedankenaustausch über alles, was den Menschen bewegt zur Verfügung. In der kfd sorgte sie immer für passgenaue Angebote, wie Elisabeth Bungartz hervorhebt: Für ältere Mitglieder, die selbst nicht mehr mobil sind, organisierte sie zum Beispiel Großraumtaxis, damit diese auch an Veranstaltungen der kfd außerhalb von Siegburg teilnehmen können.

Weitere Informationen
Ruth Kühn im Interview mit dem Domradio

Foto Verleihung: Siegburgaktuell

Foto Ruth Kühn: Brigitte Bierfert