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20.9.2014, 9:00 - 17:00 Uhr

Der kfd-Diözesanverband lädt alle kfd-Mitglieder zum "Fest der Generationen" in die Landesgartenschau Zülpich ein.



Gebet des Monats

Wisset die Wege (Hildegard von Bingen)

 

Absolut
Ausweglos
Irrweg
Falsch
Ganz und gar
Sackgasse
Eingang ohne Ausgang

 

Zwei Seiten einer Medaille
Jin und Jang
Männlich und weiblich
Schwarz und weiß
Heiß und kalt
Sauer und süß
Fruchtbare Ergänzungen
Überall

 

Sonnenwarmer Sand
Eiskühler Schnee
Edelster Lös
Kahler Fels
Aufbrechende Säfte
Welkendes Siechtum
Himmel begleitet Erde
Durch Gottes Zeit


Eleonore Hillebrand




 

Zweite kfd-Karnevalsbörse
kfd in Kostüm und Maske voller Erfolg
Zusammen beten und gemeinsam feiern, Kirche und Karneval – das hat in der kfd seit Jahrzehnten Tradition. So konnte auch die diesjährige Karnevalsbörse am 13. November im Kölner Maternushaus mit über 500 verkauften Eintrittskarten wieder an den Erfolg der ersten Veranstaltung vor fünf Jahren anknüpfen.
 
Die kfd-Roten Funken sind da
Bereits zur Halbzeit – am späten Mittag –  war die Stimmung auf dem Höhepunkt. Und es war schnell klar, dass der Diözesanvorstand auch mit dieser Karnevalsbörse wieder mitten ins Schwarze getroffen hatte. Denn um 11.11 Uhr verwandelte sich das Kölner Maternushaus im Nu in eine Hochburg rheinischen Karnevals und war zudem fest in Frauenhand. Der Einmarsch der kfd-Roten Funken aus Köln-Rondorf setzte zunächst optische und tänzerische Maßstäbe. Aber auch die „Glocken und der Dompropst“, ein Sketch der kfd St. Lambertus Bliesheim, trumpfte mit originellem Outfit und Verzällche über den neuesten Stadt-Tratsch auf.

 

Hier geht´s zur Fotogalerie "Karnvalsboerse2010".


Ich wär so jern ne Weihbischof
Die „Unschuld vom Lande“ – alias Birgitt Lüsldorf aus Troisdorf-Spich – verteidigte unbekümmert naiv ihre Tugendhaftigkeit und das Bläck-Fööss-Lied „Ich wär so jern ne Weihbischof“ setzte szenisch trefflich Hedwig Braun mit ihrem Team aus St. Servatius Bornheim um. Wurde von der kfd Engelskirchen mit vielen Bonmots eine Pfarrhaushälterin für den Pastor gesucht, gab es von der kfd Wevelinghoven gleich eine ganze Reihe an „Männern, die ein Zuhause suchten“ und nicht nur dem Anschein nach „schwer vermittelbar“ waren.

 

Jecke Talente im Diözesanvorstand in Hochform
Aber dass es nicht nur eine Vielzahl karnevalistischer Talente in den kfd-Gruppen gibt, die das Tagungshaus zwischenzeitlich zum Beben brachten, zeigte am Nachmittag der Diözesanvorstand mit einer Gesangseinlage der „drei jungen Tenöre“, die die ausgelassene Stimmung im Publikum noch zusätzlich anheizte. Allen voran war es Diözesanpräses Msgr. Robert Kleine, der seine komödiantische Ader bei tobendem Applaus unter Beweis stellte und sich später augenzwinkernd und mit viel Körpereinsatz seinem Schicksal als Roy-Black-Remake ergab und sogar als alternder Charmeur in der Rolle Jopi Heesters punkten konnte. Längst als exzellente Schauspieltalente geoutet, liefen aber auch die stellvertretenden Diözesanvorsitzenden Lydia Wallraf-Klünter und Renate Schlagheck zur Hochform auf.

 

Gekonnt-launig - Anne Merkenich als Sitzungspräsidentin
Überhaupt: Esprit, Witz und Charme, selbstironische Anspielungen und vergnügliche Untertöne, selbst genähte Roben und fleißig geübte Formationen zeichneten alle Beiträge aus, die nun vor großem Publikum präsentiert wurden. Unübertroffen war natürlich auch die Sitzungspräsidentin Anne Merkenich, außerhalb der „fünften“ Jahreszeit Assistentin der Geschäftsführung in der Kölner Marzellenstraße, die gekonnt launig durchs Programm führte und zum Erfolg dieser zweiten Karnevalsbörse einen nicht unerheblichen Teil beitrug.

 

kfd-Karneval vor Ort die Attraktion
In vielen kfd-Gruppen gehört die jährliche Sitzung der kfd zu den Attraktionen der „fünften“ Jahreszeit, aber auch des Pfarrlebens überhaupt. Die Sitzungen sind bereits monatelang vorher ausverkauft, noch bevor das eigentliche Programm steht. Schließlich haben sich die kfd-Frauen mit ihren spektakulären Auftritten, farbenprächtigen Kostümen, treffsicheren Pointen und viel ansteckendem Humor längst ihr Stammpublikum in den Gemeinden erobert.

 

Womit nur in die Bütt?
Immer wieder habe es in der Vergangenheit Anfragen an die Geschäftsstelle gegeben, ob es für die Session nicht abrufbare Büttenreden oder selbstgeschriebene Sketche und Lieder gäbe, mit denen die Frauen den Pfarrkarneval gestalten könnten, erklärte die Geschäftsführerin des kfd-Diözesanverbandes Ursula Sänger-Strüder. „Also haben wir dieses Anliegen aufgegriffen und alle interessierten Frauen dazu eingeladen, sich mit Demo-Bändern oder Texten bei uns zu bewerben und mit einer arbeitsintensiven Vorlaufzeit seit Sommer die eingegangenen Ideen geprüft und dann mit einer Jury in die nähere Auswahl genommen. Heute nun können die Frauen hier ausgelassen feiern, aber eben auch viele Anregungen für karnevalistische Zwecke daheim sammeln, sich austauschen, Kostüme leihen und hoffentlich mit einem Paket voller nachahmenswerter Ideen wieder nach Hause fahren“, so Sänger-Strüder. Natürlich habe es die berüchtigte Qual der Wahl gegeben, und die Vielfalt origineller Einfälle aus den Gemeinden sei geradezu erschlagend gewesen.

 

Das Nachschlagewerk für Jux und Tollerei
Damit davon nichts verloren geht, hat der Diözesanverband ein 300 Seiten starkes Skript herausgegeben, das alle Beiträge sammelt und den Frauen als eine Art Nachschlagewerk und Impulsgeber in Sachen Kirchenkarneval dienen soll. Außerdem wird es bereits am 19. Februar die nächste Börse im Maternushaus geben, bei der weiteren Gruppen ein Auftritt ermöglicht werden soll.

 

kfd-Karneval weckt auch das Interesse für den Verband
„Das große Interesse an dieser Veranstaltung zeigt uns, dass sich viele unserer Mitglieder in der Brauchtumspflege wiederfinden. Daher sind Traditionen ein wichtiger Bestandteil des Alltagslebens der kfd auf Pfarrebene. Außerdem kommt an einem Tag wie heute viel Lebendigkeit, ehrliche Freude und Authentizität der Frauen zum Ausdruck. Auch das zeichnet schließlich die kfd aus“, sagte Sänger-Strüder. Zudem zeige sich immer wieder, dass auch viele jüngere Frauen über ihr Engagement im Pfarrkarneval Kontakt zum Verband bekämen und sich über erste Berührungspunkte auch für die Inhalte katholischer Verbandsarbeit interessieren ließen. „Aber auch viele ältere Frauen sind heute mit dabei. Wir sprechen mit einer solchen Veranstaltung eben auch Frauen an, die wir sonst nicht erreichen“, betonte die kfd-Vorstandsfrau. „Die kfd ist bunt – zu jeder Jahreszeit. Und heute zeigen wir das einmal in Kostüm und Maske.“

 

Text und Fotos: Beatrice Tomasetti

Unter der bewährten Regie von Anne Merkenich war der Spaß bei der Karnevalsbörse garantiert.
 

 
Birgitt Lülsdorf schlüpfte in die Rolle der züchtigen Jungfer.
 
Musikalische Entdeckung: Die kfd-Tenöre Renate Schlagheck, Diözesanpräses Robert Kleine und Lydia Wallraf-Klünter (v.l.n.r.).