Zum Tod von Kardinal Meisner

Alterzbischof war ein verlässlicher Partner für die kfd

„Wir waren nicht immer einer Meinung, aber er war ein verlässlicher Partner für die kfd und so haben wir ihn trotz unterschiedlicher Sichtweisen immer auch gerne bei unseren Veranstaltungen zu Gast gehabt“, sagt Diözesanvorsitzende Lydia Wallraf-Klünter über den Verstorbenen.


Kardinal Meisner pflegte die Verbindung zum Verband, den eine lange gemeinsame Geschichte mit dem Erzbistum Köln verbindet. Für ihn war es keine Frage, dass der Diözesanverband Köln immer mit großzügiger Unterstützung seiner verbandlichen Arbeit rechnen konnte.

In persönlichen Begegnungen wurde die Beziehung gepflegt. So konnten die viele kfd-Mitglieder ihn anlässlich des 75-jährigen Jubiläums 1993 erleben und feierten mit ihm 2005 in Kevelaer einen bewegenden Pilgergottesdienst. Mehrfach nahm er auch die Einladung zu intensiven Austauschrunden mit dem Diözesanvorstand und Mitgliedern des Diözesanausschusses an.

Hier war Zeit und Gelegenheit, die vielfältige Arbeit des Verbandes vorzustellen und Sorgen und Probleme anzusprechen. Oft betonte er dabei die wichtige Arbeit der kfd-Frauen vor Ort, die sie mit Leidenschaft und Kompetenz machten. Auch betonte er bei jeder Begegnung die Bedeutung des Verbandes für die Glaubensweitergabe. Mit Freude erinnert sich der kfd-Vorstand an anerkennende Worte wie die 2009 beim Diözesanausschuss als er beispielsweise sagte: „Wenn ich Pastor wäre, wäre die kfd für mich ein Schwerpunkt.“ Und mit seiner humorvollen Art meinte er einmal: „Wenn es die kfd nicht schon gäbe, so müsste man sie erfinden.“
(eb)