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    Was die kfd ihren Mitgliedern bietet!
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    Begleiteten die Motivationstage in Köln und Düsseldorf: v.l.n.r. Vorstandsmitglieder Elisabeth Bungartz, Lydia Wallraf-Klünter und Hildegard Leven.
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    Veronika Steinrücke stellte die Mitgliederkampagne vor.
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    Die Teilnehmerinnen in Düsseldorf vor dem Maxhaus.
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    Die Teilnehmerinnen in Köln vor dem Maternushaus

Wir sind so lebendig wie noch nie

220 Frauen kamen zu den Motivationstagen

20.6.2015 Wie überzeuge ich meine Freundin davon, dass sie kfd-Mitglied werden soll? Unterhaltsam und informativ wurde das auf den beiden Motivationstagen am 15. Juni in Köln und  am 19. Juni in Düsseldorf gezeigt. Unter dem Motto „Wir sind so lebendig wie noch nie“ hatte der Diözesanverband zu den beiden Motivationstagen eingeladen. Dort wurde den 220 Teilnehmerinnen die kfd-Mitgliederwerbekampagne „Frauen.Macht.Zukunft.“ vorgestellt. 


Man muss es einfach tun

Die Erfahrung einer Teilnehmerin: „Man muss es einfach tun ... aber so leicht ist es nun auch wieder nicht.“ Weil  viele kfd-Frauen Mitgliederwerbung so erleben, macht der Diözesanverband in den nächsten beiden Jahren verschiedene Angebote, damit das Werben von neuen Mitgliedern leichter fällt. Information wurde verbunden mit unterhaltenden Elementen so wie bei den Motivationstagen mit dem „Theater der Dämmerung“ aus Düsseldorf, das ein Märchen als Schattentheater aufführte und der Sängerin Bea Nyga, die mit ihrer Musik die Frauen fröhlich und optimistisch stimmte.

Von der Freude in der kfd zu sein

Denn Mitglied bei der kfd zu sein soll Freude machen, persönlich weiterbringen und dazu beitragen, dass die kfd ihre kirchen- und gesellschaftspolitischen Ziele voranbringen kann, so das Anliegen der kfd-Verantwortlichen. Das ist angekommen, denn eine andere Teilnehmerin meinte: „Ich habe jetzt eine neue Sicht auf die Mitgliederwerbung und ich habe viel gelernt.“

Pfarrgruppen sind besonders wichtig

Innerverbandlich hatte die Werbekampagne im Erzbistum Köln bereits mit der Frühjahrstagung der Dekanatsleitungen im April begonnen. Besonders wichtig sind aber auch die Pfarrgruppen, im Diözesanverband Köln sind das mehr als 500. Deshalb appellierte die Diözesanvorsitzende Lydia Wallraf-Klünter an die Teilnehmerinnen „Steigen Sie mit ins Boot – nur so können wir Fahrt aufnehmen.“

Auch in anderen Regionen intensiv werben

Sie zeigte sich zufrieden vom Ablauf der Tage in Köln und Düsseldorf: „Die Frauen sind gut eingestiegen in das Thema und ich meine, sie sind auch bereit, vor Ort das Ganze umzusetzen.“ Das bestätigt auch die stellvertretende Diözesanvorsitzende Hildegard Leven mit ihren Eindrücken aus Düsseldorf: „Die Frauen waren sehr offen, sehr interessiert – sie haben gemerkt, dass es darum geht, mit neuen Mitgliedern auch neue Stimmen für unsere Ziele zu bekommen.“

Weitere Veranstaltungen sollen folgen

Ein weiterer Motivationstag für das Bergische Land ist bereits für September in Dieringhausen geplant und auch für die kfd-Gruppen in anderen Regionen rund um Euskirchen, Bad Honnef, Wuppertal, Solingen und Neuss will der Vorstand nach Möglichkeiten suchen, intensiv für die Kampagne zu werben. „Denn dort ist ein großes Potenzial an guten, gestandenen kfd-Frauen, die wir gerne für unsere Mitgliederwerbekampagne gewinnen wollen“, sagt Diözesanvorsitzende Lydia Wallraf-Klünter. Außerdem haben bereits  die Vorbereitugnen Schulungen für Werbebotschafterinnen und ein großes Fest im Juni im nächsten Jahr begonnen.

Warum bin ich eigentlich in der kfd?

Gut vorbereitet, ist halb gewonnen: Die kfd-Gruppen und ihre Mitglieder erhalten gut ausgearbeitetes, informatives Material, um für ihre Arbeit werben zu können. Ein erster Schritt ist aber immer – so geschehen auch bei den Motivationstagen – die Selbstvergewisserung. Warum bin ich in der kfd? Was kann ich persönlich empfehlen und was habe ich davon, Mitglied in diesem Verband zu sein? Auf dieser Basis können selbstbewusst andere Frauen angesprochen werden - das lernten die Teilnehmerinnen in Köln und Düsseldorf.

Ich will dich

Gerade heraus sagen, was man möchte, empfahl deshalb Veronika Steinrücke, die mit ihrer Agentur die bundesweite Kampagne konzipierte. Sie zeigte in Köln und Düsseldorf zusammen mit Gisela Göllner-Kesting und Monika Altenbeck vom kfd-Bundesverband, wie kfd-Pfarrvorstände für die kfd werben können. „Benutzen Sie nicht den Demutskonjunktiv, würdest du eventuell vielleicht ... nein, sagen Sie ruhig: Wir brauchen neue Mitglieder und da habe ich an dich gedacht!“ Das Potenzial an neuen Mitgliedern sei tatsächlich hoch – es lohne sich, diejenigen Frauen anzusprechen, die in der Gemeinde aktiv sind, zum Gottesdienst kommen oder Angebote der kfd-Gruppen wahrnehmen, ohne Mitglied der kfd zu sein.

Ein Verband für meine Interessen

Hintergrund für die bundesweite Kampagne „Frauen.Macht.Zukunft“: Der Verband braucht neue Mitglieder, damit er nicht nur im Erzbistum Köln, sondern bundesweit das bleibt, was er heute ist: der größte Frauenverband Deutschlands. So ist die kfd auch die einzige Interessensvertretung von Frauen, die sich für die Gleichberechtigung von Frauen in der katholischen Kirche einsetzt. (eb)

Fotos: Kathrin Becker (Foto 1-4)/Martina Müller (Foto 5)