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    Strahlende Teilnehmerinnen: Sie alle erhielten das Zertifikat, das sie berechtigt Wortgottesfeiern zu leiten.
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    In St. Mariä Himmelfahrt gleich neben dem Generalvikariat feierten die Frauen zusammen ihre Wortgottesfeier zum Abschluss des Kurses.
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    Stimmungsvolle Musik - zwei Teilnehmerinnen bereicherten mit ihren Talenten die Feier.
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    Erfolgreich: Das Zertifikat, überreicht von der Diözesanvorsitzenden Lydia Wallraf-Klünter und Prof. Dr. Alexander Saberschinsky.

Was das Herz schon wusste

Zertifikate für 16 neue Wortgottesfeier-Leiterinnen

2.12.2015 Mehr als 50 kfd-Frauen wurden in drei Ausbildungskursen in den beiden letzten Jahren zu Leiterinnen von Wortgottesfeiern ausgebildet. Am 27. November endete nun für 16 Teilnehmerinnen der Ausbildungskurs und sie dürfen nun Wortgottesfeiern, zum Beispiel in ihren Gemeinden, leiten. Das fünfte und letzte Modul bestand daraus, eine gemeinsam vorbereitete Wortgottesfeier zu gestalten.


Hintergrundwissen und Sicherheit vermitteln

„Die Ausbildung, die der kfd-Diözesanverband Köln anbietet, soll das nötige Hintergrundwissen und die notwendige Sicherheit geben, einer Wortgottesfeier als Leiterin vorzustehen; sie stellt sich als solche durch ihre Tätigkeit in die Verantwortung des Glaubens“, erklärt Lydia Wallraf-Klünter, Diözesanvorsitzende, die Zielsetzung der Kurse.

Mit den persönlichen Stärken eingebracht

Im Chorraum von St. Mariä Himmelfahrt in Köln wurde das Wort Gottes gefeiert, vorgelesen und ausgelegt. Jede Frau konnte sich mit ihren persönlichen Stärken und Kompetenzen in die Feier einbringen. „Es war eine „Übungs-Wortgottesfeier“, aber sie hat mir richtig gut getan. Ein schöner Abschluss des Kirchenjahres“ , mit diesen Worten lobte Professor Dr. Alexander Saberschinsky, Referent in der Stabsstelle Liturgie und Kirchenmusik im Erzbischöflichen Generalvikariat, Köln, und Leiter der Ausbildung, seine Kursteilnehmerinnen.

Es ist so schön, wenn man singen kann, was man möchte

In der sich anschließenden Auswertung gab es viel positives Feedback, aber es wurde auch kritisch konstruktiv auf die Feier geschaut.  Die Wortgottesfeier war zum Beispiel sehr textintensiv, da wäre weniger mehr gewesen. Besonders unter die Haut ging das Stück „Misericordias Domini“ gespielt und gesungen von zwei Teilnehmerinnen mit Flöte und Gitarre. „Es ist so schön, wenn man das singen kann, was man singen möchte“, so eine Teilnehmerin.

Was das Herz schon wusste, wurde theologisch unterfüttert

Die kfd-Frauen waren von der Möglichkeit, sich als Wortgottesfeier-Leiterinnen ausbilden lassen zu können, begeistert und sehr dankbar für das Angebot. „Ich habe viel gelernt und verstehe nun noch mehr von einer Wortgottesfeier – außerdem wurde manches, was mein Herz schon wusste, theologisch unterfüttert“, reflektierte eine weitere Teilnehmerin.

So bleibt Kirche lebendig

Beim sich anschließenden Sektempfang und der Übergabe der Zertifikate betonte  Diözesanvorsitzende Lydia Wallraf-Klünter: „Die Wortgottesfeier-Leiterinnen sorgen dafür, dass Kirche vor Ort lebendig bleiben kann, gerade in einer Zeit des zunehmenden Priestermangels und des Ausfalls von Gottesdiensten in den Gemeinden!“
Astrid Kafsack

 

Fotos: Kathrin Becker

 

Weiterer Bericht über die Ausbildung zu Wortgottesfeier-Leiterinnen