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    Zum FrauenWort im Kölner Dom kamen viele Gläubige.
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    Die Harfenistin Ute Blaumer bereicherte den Gottesdienst mit im Kölner Dom selten zu hörenden Klängen.
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    Zelebrant Domdechant Robert Kleine mit der Diözesanvorsitzenden Lydia Wallraf-Klünter (li) und Ulrike Göken-Huismann (re), der Geistlichen Begleiterin im kfd-Bundesverband.
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    "Wir Frauen in der kfd sind reich beschenkt!", ruft Ulrike Göken-Huismann ihren Zuhörerinnen zu.
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    Sie genießen die Gemeinschaft in der kfd beim Klön später in der Residenz am Dom.

reich beschenkt - FrauenWort

900 Gläubige zur Festandacht im Kölner Dom

26. April 2015 Das FrauenWort im Kölner Dom hat ungebrochene Anziehungskraft. Rund 900 kfd-Frauen aus dem ganzen Erzbistum Köln kamen am 24. April zu dieser Festandacht, die der kfd-Diözesanverband seit 1998 alle zwei Jahre feiert. Die Theologin Ulrike Göken-Huismann, Geistliche Begleiterin im kfd-Bundesverband, sprach zum Thema „reich beschenkt“, dem Motto des Dreikönigsjahres im Erzbistum Köln.


In einer großen kfd-Gemeinschaft glauben

Die Frauen feierten einen bewegenden und anrührenden Gottesdienst, dem die Harfenistin Ute Blaumer mit ihrem Spiel zusätzlich einen ganz besonderen Klang verlieh. Ganz besonders schön war es für viele der Frauen, wie sie später sagten, mit einer großen kfd-Gemeinschaft in „ihrem“ altehrwürdigen Kölner Dom zu beten und zu singen. Zelebriert wurde der Gottesdienst von Domdechant Msgr. Robert Kleine, dem früheren Diözesanpräses der kfd.

Tochter, Herzenskind, Freundin des Himmels

Diözesanvorsitzende Lydia Wallraf-Klünter begrüßte die Gläubigen und zitierte Papst Leo den Großen (um 440 n. Chr.), der sich einst an die Frauen mit den Worten wandte: „Tochter, Herzenskind, Freundin des Himmels, Christin erkenne deine Würde“.

Göken-Huismann: „Wir Frauen in der kfd sind reich beschenkt“

Dass Frauen wie Männer berufen sind, mit ihren Begabungen und Berufungen den Menschen zu dienen, diesen Gedanken stellte Ulrike Göken-Huismann in den Mittelpunkt ihrer Betrachtungen zum Thema des Dreikönigsjahres „reich beschenkt“.
„Wie bereich beschenkt sind wir! Gerade auch wir Frauen in der kfd!“, rief sie ihren Zuhörerinnen zu.

Frauen sollen sich ihrer Berufung bewusst werden

„Trauen wir uns, dazu zu stehen: Ich bin von Gott reicht beschenkt. Mit Selbstbewusstsein zu sagen: Ich kann das gut? Freuen wir uns über die bunten Gnadengaben Gottes, die prächtige Vielfalt? Erkennen wir ihre fröhliche, belebende Kraft?“ Christinnen seien aufgerufen sich mit ihren Talenten in Kirche und Gesellschaft einzubringen, sagte Göken-Huismann. Die kfd ermutige sie, sich ihrer Berufung und Würde in der Kirche und ihrer Teilhabe am Aufbau der Kirche bewusst zu werden.

Sind alle Gaben der Frauen willkommen?

Kritisch fragte die Geistliche Begleiterin im kfd-Bundesverband auch nach. „Sind die Gaben der Frauen, unsere Gaben in der Kirche wirklich alle willkommen? Gibt es vielleicht Charismen bei Frauen, die von der offiziellen Kirche ausgeblendet werden? Weil nicht sein kann, was nicht sein darf!“

Sie forderte die Frauen auf, nicht nachzulassen „in ihrem Engagement, der Resignation keinen Platz zu lassen, neue Wege zu denken und auf Gott zu vertrauen.“ Alles andere werde geschenkt, zitierte sie die biblische Verheißung.

Glauben und feiern gehören zusammen

Wie immer nach dem FrauenWort lud der Diözesanvorstand auch dieses Mal noch zum fröhlichen Beisammensein und Klönen in die Residenz am Dom ein. Etwa 300 Frauen saßen noch lange beisammen und genossen die Gemeinschaft mit anderen Frauen, denen ihr Glaube noch viel bedeutet.

Kollekte für „Marie-Theres von Schorlemer-Fonds“

Auch bei diesem FrauenWort zeigten die kfd-Mitglieder wieder, wie wichtig ihnen die Fürsorge für andere ist. Die Kollekte für den „Marie-Theres von Schorlemer-Fonds“ erbrachte rund 1830 Euro. Der Fonds wurde 2012 aus Anlass des 50-jährigen Jubiläums der Oktoberkollekte gegründet, um kfd-Mitgliedern, die nur eine sehr kleine Rente haben und deshalb nicht verreisen können,  einmal eine Ferienfreizeit zu ermöglichen. In diesem Jahr werden erstmals zwei Erholungswochen in Bad Driburg und auf der Insel Norderney angeboten.

Sabine Schleiden-Hecking

Fotos: Kathrin Becker

Hinweis: Das FrauenWort von Ulrike Göken-Huismann kann im Downloadbereich gelesen werden.

FrauenWort von Ulrike Göken-Huismann