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    Gerade gewählt als stellvertretende Vorsitzende Judith Flanhardt (li) und als Vorsitzende Bärbel Mockenhaupt (re). Maria Theresia Opladen (nicht mit im Bild) gehört als Beisitzerin dem Vorstand an.
    Gerade gewählt als stellvertretende Vorsitzende Judith Flanhardt (li) und als Vorsitzende Bärbel Mockenhaupt (re). Maria Theresia Opladen (nicht mit im Bild) gehört als Beisitzerin dem Vorstand an.
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    Ute Schröder initiierte das Projekt Lebenskünstlerinnen - hier vor passender Kulisse am Projekttag "Weißt du, wo der Himmel ist?"
    Ute Schröder initiierte das Projekt Lebenskünstlerinnen - hier vor passender Kulisse am Projekttag "Weißt du, wo der Himmel ist?"
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    Brennholz wird noch häufig gebraucht in Lettland. Dieses kleine Mädchen steht vor einem Stapel Holz, der helfen wird den Küchenofen zu feuern. Möglich dank der Lettland-Hilfe.
    Brennholz wird noch häufig gebraucht in Lettland. Dieses kleine Mädchen steht vor einem Stapel Holz, der helfen wird den Küchenofen zu feuern. Möglich dank der Lettland-Hilfe.
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    Werbung machen auf dem Kölner Frauenbusinesstag 2016. Geschäftsführerin Ursula Sänger-Strüder und ihre Assistentin Anne Merkenich vertreten die Stiftung.
    Werbung machen auf dem Kölner Frauenbusinesstag 2016. Geschäftsführerin Ursula Sänger-Strüder und ihre Assistentin Anne Merkenich vertreten die Stiftung.

Neue Vorsitzende für kfd-Stiftung

Bärbel Mockenhaupt führt Arbeit fort

Köln, 11.7.2017. Die kfd-Stiftung St. Hedwig hat eine neue Vorsitzende. Das Stiftungskuratorium wählte Bärbel Mockenhaupt, 64, aus Wissen. Sie möchte in ihrer Amtszeit besondere Schwerpunkte mit der Lettland-Hilfe und mit Aktionen für Frauen in Not in Deutschland setzen. „Ich will an die gute bisherige Arbeit der Stiftung anknüpfen und möglichst die Fundraising-Aktivitäten verstärken. Es gibt sehr viel Not – nicht nur in Lettland, sondern auch in Deutschland. Insbesondere ältere Frauen und junge Familien brauchten oft Unterstützung. Da können und sollten wir helfen,“ sagte die neue Vorsitzende.


Sie schätze an der Zusammenarbeit mit dem Katholischen Lettischen Frauenbund den direkten Kontakt und die Gewissheit, dass die Spenden dort zweckentsprechend für arme Familien eingesetzt würden.  Mockenhaupt war bis 2013 auch stellvertretende Vorsitzende des kfd-Diözesanverbandes Köln und habe, wie sie sagte, schon während ihrer Amtszeit intensiv für die Arbeit der Stiftung geworben. Außerdem sollen auch weiterhin kulturelle und spirituelle Angebote für Frauen gefördert werden – so wie es auch die Satzung der Stiftung vorsieht. Zuletzt war dies das Projekt „Lebenskünstlerinnen“, das in diesem Jahr seinen Abschluss findet.

Neuer Vorstand: Mockenhaupt, Flanhardt und Opladen

Bärbel Mockenhaupt folgt Ute Schröder, die der Stiftung der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands im Erzbistum Köln seit der Gründung 2004 vorstand. Sie hatte sich ebenso wie Monika Kurth und Regina Wall nicht wieder zur Wahl gestellt. Zur neuen stellvertretenden Vorsitzenden wurde die Pastoralreferentin Judith Flanhardt aus Langenfeld gewählt.  Maria Theresia Opladen aus Bergisch Gladbach, die früher Bundesvorsitzende der kfd, gehört dem neuen Vorstand als Beisitzerin an. Zum Vorstand gehören außerdem Msgr. Robert Kleine sowie Geschäftsführerin Ursula Sänger-Strüder als beratendes Mitglied. Alle Vorstandsmitglieder waren oder sind auf Bundes- oder auf Diözesanebene der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands in verantwortlichen Funktionen tätig.

Ute Schröder prägte die Gründungsjahre der Stiftung

Ute Schröder gestaltete maßgeblich die Projektarbeit der Stiftung, die sich der Unterstützung von Frauen und Mädchen in Deutschland und weltweit verschreibt. So fallen in ihre Amtszeit das Projekt „Familienpatinnen“, in dem ehrenamtlich arbeitende Frauen als Begleiterinnen für Familien, die Unterstützung im Alltag brauchen, in einem Modellprojekt ausgebildet wurden. Es hatte Signalcharakter für viele weitere Initiativen dieser Art bundesweit.

Mit Lebenskünstlerinnen eine neue Art der Frauenförderung etabliert

Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Amtszeit war das Projekt Lebenskünstlerinnen, das sich der Vermittlung von Lebenskunst widmete und sich mit den Tagen für Lebenskünstlerinnen mit der Frage beschäftigte, wie Frauen ihren eigenen, ihr Leben erfüllenden, glücklichen Weg gehen können in einer Welt voller Zwänge und Druck seitens Gesellschaft und Wirtschaft. Diese Tage wurden viermal an wechselnden, besonderen Orten angeboten.

100 000 Euro für die Lettland-Aktion

Besonders erfolgreich entwickelte auch sich die Lettland-Aktion, die in Zusammenarbeit mit dem Katholischen Lettischen Frauenbund seit 2011 arme Familien in Lettland mit Hilfen zum Lebensunterhalt unterstützt. Seitdem wurden dafür von kfd-Mitgliedern und weiteren UnterstützerInnen der Stiftung fast 100 000 Euro für diesen Zweck gespendet.  

Schon vor dieser Zeit förderte die Stiftung immer wieder die Bildungsarbeit des Katholischen Lettischen Frauenverbundessowie die internationale Beziehungsarbeit der europäischen Allianz katholischer Frauenverbände, Andante, hier insbesondere Ungarn und auch Lettland.
Sabine Schleiden-Hecking

Fotos: Jörg Brocks/Kathrin Becker/Inara Uzolina