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    Die herrschaftliche Fabrikantenvilla der Engels in Engelskirchen war eine Station auf der Kultour ins Bergische Land.
    Die herrschaftliche Fabrikantenvilla der Engels in Engelskirchen war eine Station auf der Kultour ins Bergische Land.
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    Im Industriemuseum lässt sich die Geschichte der Baumwollspinnerei in Engelskirchen nachvollziehen.
    Im Industriemuseum lässt sich die Geschichte der Baumwollspinnerei in Engelskirchen nachvollziehen.
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    Unverzichtbarer Bestandteil der Bergischen Kaffeetafel: Waffeln mit Kirschen. Milchreis mit Zimt und Zucker gehört auch dazu.
    Unverzichtbarer Bestandteil der Bergischen Kaffeetafel: Waffeln mit Kirschen.Milchreis mit Zimt und Zucker gehört auch dazu.
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    Kleine Pause im kfd-Liegestuhl. Das kfd-Mobil war auch auf Durchreise in Engelskirchen.en.
    Kleine Pause im kfd-Liegestuhl. Das kfd-Mobil war auch auf Durchreise in Engelskirchen.
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    Ein roter Teppich für das neue Mitglied Gisela Klei. Herzlich willkommen in der kfd!
    Ein roter Teppich für das neue Mitglied Gisela Klei. Herzlich willkommen in der kfd!

Kultur schmeckt

Stadtspaziergang, Bergische Kaffeetafel und Besuch im Museum in Engelskirchen

1.4.2017 So schmeckt die Kultur! Eine Bergische Kaffeetafel genießen, spazieren rund um den Engelsplatz in Engelskirchen und Industriekultur im LVR-Museum – zu einem Tag rund um Kultur, Industriegeschichte und Kulinarik hatte der Diözesanverband ins Bergische Land eingeladen.


Wer weiß schon, dass dank der Textilfabrik Ermen&Engels und dem dafür betriebenen Stromkraftwerk in Engelskirchen früher elektrische Straßenlaternen leuchteten als in mancher Großstadt? Und dass sich hier einmal Friedrich Engels, der zusammen mit Karl Marx den Marxismus begründete und diese Textilfabrik erbte, sich für die medizinische Versorgung der Arbeiterinnen einsetzte. Oder dass die Fabrik von Wuppertal auch deshalb ins Bergische Land verlagert wurde, weil die Löhne dort zu hoch wurden und man im strukturschwachen Aggertal günstiger menschliche Arbeitskraft ausbeuten konnte.

Vergangene Industriekultur im Museum lebendig

Das und vieles andere mehr erfuhren die Teilnehmerinnen bei einem ausgedehnten Stadtspaziergang Wanderführerin Regina Kerstin durch Engelskirchen und bei einem Besuch des LVR-Landesmuseums, das in der ehemaligen Textilfabrik eingerichtet wurde. Die Textilfabrik mit der Baumwollspinnerei hatte im vorletzten Jahrhundert bis in die Mitte des letzten Jahrhunderts vielen Menschen Arbeit gegeben.

Schwelgen in Süßem und Herzhaften: die berühmte Bergische Kaffeetafel

Ein kulinarisches Ereignis war die Bergische Kaffeetafel, zu der mittags ins Caritas Tagungshaus am Engelsplatz eingeladen wurde. Hier gab es frisch gebackene Waffeln mit der traditionellen Beilage Kirschen mit Sahne, Milchreis mit Zimt und Zucker, Rosinenbrot und Brotspezialitäten mit süßem wie herzhaftem Belag.

So wird aus einer Teilnehmerin ein kfd-Mitglied

Vor dem Museumsbesuch nutzten manche Teilnehmerinnen die kfd-Liegestühle zur kleinen Mittagspause und gingen auch über den roten Teppich, der neuerdings für die Mitgliederwerbung eingesetzt wird. Hergebracht wurde das alles im kfd-Mobil, das in der Nähe der Fußgängerzone aufgestellt war. Es hatte schon im März in verschiedenen Orten im Erzbistums Halt gemacht. Eine Teilnehmerin, Gisela Klei, entschloss sich spontan Einzelmitglied zu werden – sie wurde mit Applaus und einem Lauf über den roten Teppich in der kfd willkommen geheißen.

Gerne wieder und dann aber woanders

Organisiert wurde die Veranstaltung von Astrid Kafsack, kfd-Diözesanreferentin, die die 29 Teilnehmerinnen und einen Teilnehmer zusammen mit den Vorstandsmitgliedern Elisabeth Bungartz, Elisabeth Glauner und Hildegard Leven durch den Tag begleitete.
Das Fazit der Organisatorin: Das Konzept Kultur mit Kulinarik zu verbinden und einen Tag in schöner Gemeinschaft zu verbringen, ist aufgegangen. Denn das Urteil der Teilnehmerinnen war ausgesprochen positiv – sie fanden die Kombination aus dem leckeren Essen, dem Kennenlernen einer Region und einer Familie bzw. Firmengeschichte sehr bereichernd und wünschen sich ähnliche Veranstaltungen in anderen Regionen. (eb)

Fotos: Kathrin Becker