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    Agenturchefin Veronika Steinrücke und Isolde Niehüser vom kfd-Bundesverband motivieren ...eren …
    Agenturchefin Veronika Steinrücke und Isolde Niehüser vom kfd-Bundesverband motivieren …
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    Diözesanvorsitzende Lydia Wallraf-Klünter und Stellvertreterin Hildegard Leven sind ebenso bei der Sache, wie Freya Eisemann von Dekanat Köln-Lindenthal und GF Ursula Sänger-Strüder
    Diözesanvorsitzende Lydia Wallraf-Klünter und Stellvertreterin Hildegard Leven sind ebenso bei der Sache wie Freya Eisemann von Dekanat Köln-Lindenthal und Geschäftsführerin Ursula Sänger-Strüder.
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    Was können wir noch besser machen.? Dekanatsleitungen diskutieren mit Kampagenteammitglied Martina Müller, ehrenamtliche Werbebotschafterin.
    Was können wir noch besser machen? Dekanatsleitungen diskutieren mit Kampagenteammitglied Martina Müller (3.v.li), ehrenamtliche Werbebotschafterin.
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    Tüchtige Werbebotschafterinnen können schon auf sehr gute Ergebnisse zurückschauen- weiter so!
    Tüchtige Werbebotschafterinnen können schon auf sehr gute Ergebnisse zurückschauen - weiter so!

Von ganzem Herzen kfd-Frau

Werbebotschafterinnen und Dekanatsleitungen treffen sich zum jährlichen Austausch

18.11.2016  Es ist schon eine besondere Stimmung an diesem Freitagnachmittag im Raum 149 im Bensberger Kardinal-Schulte-Haus. Im Stuhlkreis sitzen 20 kfd-Frauen aus allen Teilen des Erzbistums Köln. Sie alle stehen für den Verband ein und wurden für die Kampagne „Frauen. Macht. Zukunft.“ als Werbebotschafterinnen ausgebildet. Ihnen allen, so kommt es in den Berichten später heraus, ist es ein wirkliches Herzensanliegen, für den Erhalt und mehr noch, für mehr Mitglieder, fast täglich im Verband zu werben.


„Es ist gut, dass Sie alle da sind“

Die Begrüßung durch Diözesanvorsitzende Lydia Wallraf-Klünter macht deutlich, sie misst dem Treffen von Beginn an einen großen Stellenwert bei: „Es ist gut, dass Sie alle da sind und wir heute auf das zurückschauen, was gut gelaufen ist und das, was wir in Zukunft besser machen können in der Mitgliederwerbung“. Als Motivation packt die Vorsitzende auch die beeindruckende Zahl der neuen Mitglieder aus: „2600 neue kfd-Frauen haben wir im Diözesanverband Köln in den letzten beiden Jahren geworben“ – ein freudiges Raunen erfüllt den Raum. In einigen fröhlichen Gesichtern steht auch ein wenig Stolz geschrieben.

Was Frauen trägt

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde geht es dann auch an die Arbeit. Veronika Steinrücke von der Agentur Steinrücke + ich stimmt die kfd-Frauen mit einem Rückblick auf den Abschluss des Aktionsjahres „Häng Dich rein ins Netz, das Frauen trägt!“ ein. Im Oktober kamen mehrere hundert Frauen in Mainz zusammen, als ein großes Netz voller Sterne, die die Namen der neuen Mitglieder trugen, gen Himmel gezogen wurde. Ein tolles Erlebnis! In diesem Sinne werden die Teilnehmerinnen des Treffens  dazu aufgerufen, Dinge zu benennen, die während der Kampagne gut gelaufen sind.

Einige Frauen berichten von ihren gelungenen Veranstaltungen in den Heimatgemeinden. „Sie sehen, dass unsere gemeinsame Kampagne funktioniert“, motiviert Veronika Steinrücke die Runde und gibt den Tipp, die persönliche Ansprache immer und immer wieder in den Vordergrund zu stellen.

Ein Bierdeckel für den Karneval

In Kleingruppen diskutieren die kfd-Werbebotschafterinnen abschließend über Maßnahmen, die in Zukunft noch besser laufen können. Da bewegt eine Gruppe beispielsweise die Fragestellung nach der Werbung junger Frauen. Eine andere beschäftigt sich mit der Überzeugungskraft der Pfarrvorstände.   

Diözesanvorsitzende Lydia Wallraf-Klünter schließt diese Runde mit einem kleinen Werbeblock: „Wir haben jetzt, zur kommenden Karnevalszeit, einen Bierdeckel entwickelt. Auf dessen Rückseite ist ein Mitgliedsantrag abgedruckt“, sagt die begeisterte kfd-Frau, während einige Bierdeckel die Runde machen. Zudem plant der Diözesanverband die Ausweitung dieser Bierdeckelaktion ganzjährig über die Karnevalszeit hinaus, geeignet für alle kfd-Veranstaltungen mit Bewirtungsmöglichkeit. Es wird auch überlegt, vielleicht eigene Tischdecken und Servietten herstellen zu lassen. Einig sind sich am Ende des Werbebotschafterinnentreffens alle, dass das bereits vorhandene Werbematerial  sehr gut eingesetzt werden kann.

Auch die Dekanatsleitungen diskutieren die Mitgliederwerbung

Im Anschluss an das Treffen mit den Werbebotschafterinnen treffen sich etwa 30 Stadt-, Kreis- und Dekanatsvorsitzende, um ebenfalls über den aktuellen Stand der Mitgliederwerbekampagne „Frauen.Macht.Zukunft.“ ins Gespräch zu kommen. Lydia Wallraf-Klünter gibt erneut das bereits Erreichte wieder. „Unsere Zielmarke bis 2018 sind 11.111 neue kfd-Frauen“, sagt die Diözesanvorsitzende.

Der kfd-Diözesanverband hat zwischen den Jahren 1991 und 2014 Mitglieder verloren. Der Grund liegt in der Hauptsache an der Überalterung der Gruppen vor Ort und dem demographischen Wandel. Viele Gruppen haben sich zudem in den vergangenen Jahren aufgelöst, weil sie Nachwuchsprobleme hatten.

Auch die Dekanatsleitungen diskutieren in Kleingruppen nach einer Einführung durch Isolde Niehüser vom kfd-Bundesverband, welche Möglichkeiten es gibt, die örtlichen kfd-Gruppen in ihrem Bestreben neue Mitglieder zu finden, zu unterstützen. Den Dekanatsleitungen kommt in der Mitgliederwerbekampagne eine besondere Rolle zu. Sie sollen neben dem Diözesanvorstand und den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen Motor der Kampagne sein.
Daniel Könen

Fotos: Kathrin Becker