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    Starker Slogan: Frauen.Macht.Zukunft. bei der Frühjahrstagung. der Dekanatsleitungen
    Starker Slogan: Frauen.Macht.Zukunft. bei der Frühjahrstagung. der Dekanatsleitungen
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    Die kfd ist ein wahrer Schatz.
    Die kfd ist ein wahrer Schatz.
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    Veronika Steinrücke erarbeitete mit den Teilnehmerinnen, was Werben für den Verband bedeutet.
    Veronika Steinrücke erarbeitete mit den Teilnehmerinnen, was Werben für den Verband bedeutet.
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    Konzentrierte Arbeitsatmosphäre ...
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    Das diözesane Kampagnenteam unterstützt und hilft bei der Planung der Werbekampagne vor Ort. ...zur Newsübersicht ...zum News-Archiv
    Das diözesane Kampagnenteam unterstützt und hilft bei der Planung der Werbekampagne vor Ort. ...zur Newsübersicht ...zum News-Archiv

Kampagnenhut jetzt aufsetzen

Mitgliederwerbekampagne startete im Diözesanverband Köln

21.0.4.2015 „Du hast auf einen Schlag 40 neue Freudinnen!“ Ist das ein gutes Argument, um in die kfd einzutreten? Das ist es, darin sind sich die kfd-Dekanatsverantwortlichen einig. Sie trafen sich vom 16. – 18.4 in Bonn zu ihrer diesjährigen Frühjahrstagung. Dabei standen die Mitgliederkampagne Frauen.Macht.Zukunft. und damit die Frage „Wie werben wir am besten für die kfd?“ im Mittelpunkt der Beratungen und es begann auch im Erzbistum Köln die bundesweit für mehrere Jahre geplante Mitgliederwerbung für den Verband. 


Erstes Ziel erreicht

Erster Schritt war es nach dem bundesweiten Auftakt letzten September nun die Dekanate und Pfarrgruppen mit ins Kampagnenboot zu holen. Ein Ziel, dem man ein großes Stück näher gekommen sei, sagt die Diözesanvorsitzende Lydia Wallraf-Klünter: „Wir konnten die Frauen begeistern und sie mit auf den Weg nehmen. Sie fühlen sich mit der Kampagne wohl und haben große Lust, neue Mitglieder zu werben. Ihnen ist auch klar geworden, dass es wirklich möglich und gar nicht so schwer ist, neue Frauen für die kfd zu gewinnen. Die Voraussetzungen dafür sind nämlich gut!“

Im Erzbistum Köln gibt es viele interessierte Katholikinnen

Eine Erkenntnis, die durch Zahlen gestützt wird. Im Erzbistum Köln gibt es rund 735.000 Katholikinnen im Alter zwischen 46 und 80 Jahren, die sich für die kfd interessieren könnten. „Das ist die wirklich gute Nachricht“, sagen die Kommunikationsexpertin Veronika Steinrücke und Isolde Niehüser vom kfd-Bundesverband, die die Frauen auf der Tagung begleiteten. Die Erfahrung sei, dass viele Frauen nie auf eine Mitgliedschaft angesprochen würden, sich aber durchaus dafür interessierten, weil sie sich der katholischen Kirche verbunden fühlen.

Probleme und Chancen

Eine Analyse der Mitgliederzahlen in den einzelnen Dekanaten zeigte, dass es natürlich Probleme gibt. Etwa, weil sich aus demografischen Gründen Gruppen auflösen oder kfd-Verantwortliche nicht beizeiten für ihre Nachfolge sorgen und deshalb Gruppen nicht weiterarbeiteten. Andererseits zeigen viele andere Erfahrungen , dass Gruppen sich immer wieder erneuern und neue Mitglieder gewinnen können.

Viel Unterstützung für die Werbung

Denn viele Teilnehmerinnen konnten davon aus eigener Erfahrung davon berichten. Wie also für die kfd geworben werden kann, wie man sich gut vorbereitet darauf, welche Argumente  welche Frauen überzeugen und welche Unterstützung kfd-Mitglieder und Gruppen dafür bekommen können – das zeigten die beiden Referentinnen Steinrücke und Niehüser. Unterstützt wurden sie dabei durch dasdiözesane Kampagnenteam, das aus zehn Frauen besteht und für den Diözesanverband Veranstaltungen plant und die Werbemaßnahmen begleitet.

Den Kampagnenhut aufsetzen

„Die Kunst ist, sich den Kopf der möglichen neuen Mitglieder zu machen,“ sagt Werberin Steinrücke.  Man solle sich fragen, wofür sich die angesproche Frau interessieren könnte: Ist sie an Gemeinschaft interessiert und Spiritualität oder an gesellschafts- und kirchenpolitischen Fragen, bei denen die kfd nicht nur auf Bundesebene erfolgreich mitspreche? Je näher man an den Bedürfnissen einer Interessentin sei, desto besser. „Setzen Sie sich den Kampagnenhut auf!“, bestärkte die Expertin die Teilnehmerinnen.

Diejenige werben, die man schon kennt

Ein wichtiges Ergebnis der Tagung war, dass den Teilnehmerinnen bewusst wurde, wie viele Chancen in der Mitgliederkampagne liegen und dass jede einzelne tatsächlich Mitglieder werben kann unter denjenigen, die sie schon kennt, entweder im Freundinnenkreis oder in der Pfarrei unter denjenigen Frauen, die sich engagieren und der kfd sicherlich wohlwollend gegenüberstehen, wenn sie informiert werden.

Die kfd ist ein großer Schatz für alle

Für alle entscheidend – das hatte die Suche nach Argumenten für eine Mitgliedschaft gezeigt: „Wir haben etwas zu bieten – wir haben einen Schatz“, wie es eine Teilnehmerin formuliert und deshalb sagen kann: „Ich bin stolz in der kfd zu sein!“ Grund genug also, wie Nawal Obst vom Stadtdekanat Bonn es ausdrückte: „Ich hab jetzt richtig Lust, loszulegen“ oder Kornelia Fehndrich vom Stadtdekanat Düsseldorf: „Ich bin hier sehr motiviert worden und ich glaube, dass ich auch andere überzeugen kann.“

Herzlich willkommen in der kfd

Die Frühjahrstagung in Bonn war der Auftakt für eine ganze Reihe von Veranstaltungen, die den öffentlichen Auftakt für die Mitgliederkampagne im Erzbistum Köln im Juni 2016 vorbereiten wird. 
Nächste Gelegenheit für alle kfd-Mitglieder und kfd-Verantwortliche, sich über die Mitgliederkampagne zu informieren und Handwerkszeug für die Werbung anzueignen, sind die Motivationstage im Juni und September, die an sechs verschiedenen Ort im Erzbistum stattfinden und der Pfarrvorständetag Ende August im Maternushaus in Köln.

Sabine Schleiden-Hecking

Fotos: Kathrin Becker