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    Festlicher Glanz in St. Mariä Himmelfahrt und voll besetzte Kirchenbänke bei der Jahresschlussmesse.
    Festlicher Glanz in St. Mariä Himmelfahrt und voll besetzte Kirchenbänke bei der Jahresschlussmesse.
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    Diözesanvorsitzende Lydia Wallraf-Klünter begrüßte die Gläubigen.
    Diözesanvorsitzende Lydia Wallraf-Klünter begrüßte die Gläubigen.
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    Diözesanpräses Kleine stellte den Bibelvers "Geh in das Land, das ich dir zeigen werde" in den Mittelpunkt seiner Predigt.
    Diözesanpräses Kleine stellte den Bibelvers "Geh in das Land, das ich dir zeigen werde" in den Mittelpunkt seiner Predigt.
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    Gemeinsam das vergangene Jahr bedenken, zur Ruhe kommen, beten und singen ...
    Gemeinsam das vergangene Jahr bedenken, zur Ruhe kommen, beten und singen ...
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    Voll besetzter Saal: Die kfd-Mitglieder nutzten nach dem Gottesdienst die Gelegenheit zum Plaudern.
    Voll besetzter Saal: Die kfd-Mitglieder nutzten nach dem Gottesdienst die Gelegenheit zum Plaudern.

Geh in das Land

Mit der Messe zum Jahresabschluss schon ein Schritt ins Jubiläumsjahr 2018 gehen

13.12.2017 Das Ende eines Jahres bedeutet bei der kfd auch immer ein Weiter: Beim Jahresschlussgottesdienst wurde dies auch in Zahlen deutlich. Rund 220 Frauen besuchten die Messfeier – mehr als jemals in den Jahren zuvor. In der festlich erleuchteten Barockkirche St. Mariä Himmelfahrt in der Kölner Innenstadt feierten die Frauen einen stimmungsvollen Gottesdienst.


„Geh in das Land, das ich dir zeigen werde“, diese Aufforderung Gottes wie sie im Buch Genesis an Abraham überliefert ist, stand als Leitwort über dem Gottesdienst. Seit sieben Jahren beschließt ein solcher Gottesdienst das kfd-Jahr und ist inzwischen gute Tradition, wie die Diözesanvorsitzende Lydia Wallraf-Klünter in ihrer Begrüßung betonte: „Dem Vorstand ist es ein großes Anliegen, das Jahr miteinander ausklingen zu lassen und Gott Dank zu sagen für alles, was wir in diesem Jahr miteinander erlebt und erarbeitet haben.“ Insbesondere bedanke man sich bei all den kfd-Frauen, die so viele neue Mitglieder geworben hätten.

100 Jahre kfd sind ein Aufbruch in weitere 100 Jahre

Sie ging auch auf das Leitwort des Gottesdienstes ein und schlug die Brücke zum kommenden Jubiläumsjahr, in dem der kfd-Diözesanverband seinen hundertsten Gründungstag feiert. „Wir haben dieses Thema so gewählt, weil wir darüber nachdenken wollen, dass diese 100 Jahre nicht Stillstand oder Ende sind, sondern dass wir gerade nach 100 Jahren wieder neu den Aufbruch wagen für weitere 100 Jahre!“

Noch im Ersten Weltkrieg gegründet

In einem kurzen Abriss zeichnete sie die Gründungsgeschichte des Diözesanverbandes Köln nach, der als dritter bundesweit noch im Ersten Weltkrieg gegründet wurde und mit dem Entstehen von „Bruderschaften Christlicher Mütter“ Mitte des 19. Jahrhunderts begann. Ein Wandel mit Rollenverständnis der Frauen, das Ende des Ersten Weltkrieges und das Wahlrecht für die Frauen unterstützten die Entwicklung des Gedankens, sich in einem großen Verbund zu organisieren. Der Diözesanverband Köln war der dritte Diözesanverband, der sich nach Paderborn und Münster bundesweit gründete.

Wie Abraham auf Gott vertrauen

Auf Abraham und seinen mutigen Aufbruch in ein unbekanntes, nicht genanntes Land, ging auch Diözesanpräses Msgr. Robert Kleine in der Predigt ein. Er habe das Vertraute und die gewohnten Sicherheiten verlassen und sei Gottes Ruf gefolgt: Von Abraham lernen heiße, auf Gott zu vertrauen. „Wer wie Abraham glaubt und wie die kfd-Gründungsmütter, das bedeutet zu sagen: Das Entscheidende liegt vor uns, wir gehen in die Zukunft mit Gott.“

Heute wie damals solidarisch mit denen, die Hilfe brauchen

Die Gründerinnen und Gründer des kfd-Diözesanverbandes hätten diesen Weg angetreten in dem Bewusstsein, das Gott sie auf ihrem Weg begleiten. So wie damals schon die Frauen Mütter mit Kleinkindern, schwangere und ältere, arme Frauen unterstützt haben, so zeigten sich die Gläubigen auch in diesem Jahr wieder solidarisch. Rund 550 Euro erbrachte die Kollekte für den Arche Noah-Fonds der kfd, mit dem ein Krankenhaus im Westen der syrischen Stadt Aleppo unterstützt wird.

Adventliche Stimmung und viele schöne Gespräche

Die Einladung des Diözesanvorstandes in der nahe gelegenen „Residenz am Dom“ den Nachmittag ausklingen zu lassen, nahmen rund 180 Frauen an. Im adventlich geschmückten Saal breitete sich rasch eine schöne und lebendige Stimmung aus und es gab viele lebhafte Gespräche.
Sabine Schleiden-Hecking

Fotos: Kathrin Becker