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    Zwei Frauen sitzen mit ausgestreckten Beinen auf dem Boden und tun so, als hielten sie ein Steuerrad in der Hand.
    Wie spielt man Autofahren? Requisiten braucht man keine. Nur die Haltung zählt.
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    Zwei blonde Frauen um die 60 stehen mit dem Rücken aneinander. Nur bis Brust zu sehen.
    Mit dem Rücken aneinander beginnt jede Szene, die anderen Teilnehmerinnen zählen 5,4,3,2,1, los und das Spiel beginnt.
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    Zwei Frauen halten einander an den Händen und lächeln sich an. Links eine ältere Frau mit kurzen schwarzen Haaren, rechts eine jüngere Frau mit Pferdeschwanz.
    Die Aufgabe: Zeige ohne Worte, dass du die andere magst und mit ihr fühlst.
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    Drei Frauen, darunter die Frau mit Pferdeschwanz, sitzen auf Stühlen und schauen lachend zu. Die Frau mit Pferdeschwanz ist Astrid Kafsack, die kfd-Referentin, die den Kursus leitet.
    Den anderen beim Spiel zuschauen macht auch riesigen Spaß!
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    Zwei Frauen unterhalten sich angeregt. Links mit schwarz-weiß gemusterter Bluse, rechts schwarze Bluse.
    Was zieh ich nur im Karneval an?, sagt die eine. Antwortet die andere: Pass bloß mit dem roten Reifrock auf, der macht dich so verführerisch.

Frauen.Macht.Theater

Energie tanken beim kfd-Theaterworkshop

19.4.2016 Den Alltag vergessen und Energie tanken – auch für die Arbeit in der kfd – das steckte hinter dem Theaterworkshop „Frauen.Macht.Theater“ mit kfd-Referentin Astrid Kafsack Anfang April. Sechs Frauen nutzten die Möglichkeiten der Improvisation, um den eigenen Gedanken freien Lauf zu lassen und mit sich selbst, der eigenen Umgebung und ihren Mitmenschen in intensiven positiven Austausch zu treten. Zunächst war diese Form der Kommunikationsform für alle Teilnehmerinnen eine besondere Herausforderung. Doch der positive Grundgedanke des Improvisationstheaters machte Mut: Nämlich sich von den Ideen der Mitspielerinnen inspirieren zu lassen, ohne vorher zu überlegen, was gespielt, gesagt oder getan werden soll.


Ideen hat man immer, auch wenn man erst nicht glaubt

„Es ist ganz schön schwer sich vorher keine Gedanken zu machen, was gespielt werden soll. Beeindruckend ist, dass dann doch immer eine Idee aus uns heraus kommt, “ sagte eine der Teilnehmerinnen. Und zwar egal, ob es darum ging pantomimisch Anteilnahme und Zuneigung zu zeigen, auf der Autobahn zu fahren oder Karneval zu spielen.

Der Kopf wird frei, das Hier und Jetzt zählt

Die Idee dahinter: Durch diese positive Grundhaltung wird der Kopf frei und es entsteht eine Stimmung, in der die Frauen im Hier und Jetzt verweilen können. Verschiedene Übungen helfen den Alltag zu vergessen und nur DA ZU SEIN. Dies tut vor allem viel beschäftigten kfd-Frauen gut, die oft von einer Flut von Terminen und Aufgaben getrieben sind.
Das hat funktioniert, wie eine der Teilnehmerinnen später bestätigte: „Ich habe sehr wenig Freizeit, deswegen bin ich mit gemischten Gefühlen gekommen. Aber es hat sich gelohnt, meine freie Zeit in diesem Workshop zu verbringen!“, meinte sie.

Zutrauen, Spaß und Begeisterung

Die Methoden des Improvisationstheaters, mit denen die Spielerinnen in Kontakt treten können, sind ganz einfach, so kommt es sehr schnell zum Schauspiel. Alle können sich aktiv einbringen und begeistert mitspielen – das zeigte sich auch hier, auch wenn es erst nicht so einfach aussah: „Bei einer kleinen Gruppe bin ich immer gefragt, das hat mich zunächst verunsichert, aber dadurch habe ich mich viel mehr getraut. Es hat mir Spaß gemacht“, so das Fazit einer weiteren Teilnehmerin.
Ziel eines solchen Nachmittages ist es nicht nur, ein Angebot zur Persönlichkeitsbildung zu machen. Auch sollen die kfd-Frauen, die so viel Arbeit und Zeit in ihr kfd-Ehrenamt stecken, extra gestärkt werden – damit sich durch einen solchen Workshop wieder mit positiver Energie an die Arbeit machen können.
Astrid Kafsack

Fotos: Kathrin Becker

Weitere Informationen

Frauen.Macht.Theater.-Kurse können auch auf Dekanatsebene stattfinden. Bitte wenden Sie sich wegen weiterer Informationen an:
Astrid Kafack, Tel.: 0221 1642- 1496
E-Mail: a [dot] kafsack [at] kfd-koeln [dot] de