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    Die beiden Frauen-Stelen werden bei den Jubiläumsveranstaltungen gezeigt. Hier sind sie noch nicht ganz fertig.
    Die beiden Frauen-Stelen werden bei den Jubiläumsveranstaltungen gezeigt. Hier sind sie noch nicht ganz fertig.
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    Glasscherben, Dekosteine und Spiegelscherben sind das Ausgangsmaterial für die Stelen.
    Glasscherben, Dekosteine und Spiegelscherben sind das Ausgangsmaterial für die Stelen.
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    Geschickt werden die einzelnen Elemente zu Bildern gefügt.
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    Ein meditativer Prozess ...
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    Jedes Detail ist wichtig.
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Frauen-Stelen fürs Jubiläum

10.12.2017 „Kraftquelle“ oder „Leben im Fluss in Gottes Schöpfung“ und noch viele andere Benennungen fanden 13 kfd-Frauen für die von ihnen geschaffenen Frauen-Stelen für das anstehende Jubiläumsjahr 2018. Sie nahmen an der „Atempause im Advent“ am 2. Dezember in Köln teil. Aus vielen bunten Glasscherben, Dekosteinen und Spiegelscherben entstanden in vier Stunden zwei kleine Kunstwerke.


Die geschäftsführende Referentin Ursula Sänger-Strüder, im praktischen Teil unterstützt von den beiden Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle, Andrea Monschau und Franziska Osten, führte in das Thema ein. Dabei bezog sie sich insbesondere auf „Dankbarkeit" und auf des „Geben und Nehmen“ im Miteinander des Menschen.

Ein Anfang symbolisiert das Jubiläum

Der meditative Einführungstext über die mit Goldstaub zusammen gesetzten Scherben in der Tradition Japans zum 2. Dezember aus dem Kalender „Der andere Advent“ unterstützte ihre Ausführung. Denn danach fertigten die Teilnehmerinnen auch die Frauen-Stelen. In dem Text von Iris Macke „Die goldene Spur“ heißt es unter anderem: „Es ist ein vergoldeter Neuanfang. ´Kintsugi` stammt aus Japan und heißt ´Goldreparatur`. Wenn eine wertvolle Keramikschale in Scherben zerbricht, wird sie wieder zusammengefügt. Nicht ohne sichtbare Risse, das wäre unmöglich, aber die Bruchstellen werden nicht nur mit besonderem Kitt und Lack repariert, sondern auch mit Goldstaub.“

Symbol für das Band des Glaubens und der Solidarität

An diese Gedankenwelt knüpft die Idee an, die Frauen-Stelen gemeinsam von kfd-Mitgliedern erschaffen zu lassen. „Jedes Frauenleben ist kostbar und wir dürfen dankbar dafür sein, dass unsere kfd-Gemeinschaft ein Garant in der Kirche ist. Sie wird auch in hundert Jahren noch lebendig sein“, sagt Ursula Sänger-Strüder. So werden die in Farbe und Form ganz unterschiedlich gestalteten Stelen den Diözesanverband im kommenden Jahr nun begleiten. Sie stehen symbolisch für das Band des Glaubens, der Solidarität und der gegenseitigen Wertschätzung in der kfd.

Kreativ-intuitiv und strukturiert-gestalterisch

Eine Stele ist überwiegend in Rot-Tönen gehalten – sie basiert auf dem in der Gruppe schnell entstandenen kreativen-intuitiven Miteinanders der beteiligten Frauen. Die andere Stele, in Grün-Blau-Gelb-Tönen gestaltet, ist strukturierter angelegt und zeigt deutlich einen Baum, gepflanzt am erfrischenden Wasser. Der angedeutete Fluss könnte dabei auf den Rhein als Lebensader der Region hinweisen, in denen die kfd-Frauen zuhause sind.

Stelen weisen auf Charismen und Begabungen hin

Beide Stelen deuten auch auf die vielfältigen Charismen, also die von Gott geschenkten Gnadengaben, und Begabungen der Frauen im Verband hin und materialisieren das bekannte kfd-Lied „Frauen auf dem Wege“ von Bea Nyga und Christa Peikert-Flaspöhler, das in diesem Jahr 30 Jahre alt wird. Es hat an Aktualität nicht verloren: „Schritt für Schritt, Mut und Weite teilen wir uns mit, Leben aus der Hoffnung.“ (eb)

Fotos: Franziska Osten