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    Das Treffen mit dem Kardinal fand in einer freundlichen und offenen Atmosphäre statt. V.l.n.r.: Elisabeth Bungartz, Lydia Wallraf-Klünter, Kardinal Woelki, Elisabeth Glauner, Hildegard Leven, Msgr. Markus Bosbach.
    Das Treffen mit dem Kardinal fand in einer freundlichen und offenen Atmosphäre statt. V.l.n.r.: Elisabeth Bungartz, Lydia Wallraf-Klünter, Kardinal Woelki, Elisabeth Glauner, Hildegard Leven, Msgr. Markus Bosbach.

Der Kardinal und die kfd

Erster Gedankenaustausch seit Amtsantritt

20.03.2015 Kardinal Woelki und der kfd-Diözesanvorstand trafen in Köln zu ihrem ersten Gedankenaustausch seit dem Amtsantritt des neuen Kölner Erzbischofes zusammen. Themen waren die gesellschaftspolitische Arbeit des Verbandes wie zum Beispiel die aktuellen Aktivitäten anlässlich des kommenden Equal Pay Days oder auch das Thema Altersarmut, der Einsatz der kfd für die so genannte Mütterrente und die Anbindung des Verbandes an das Erzbistum.


Gute Gesprächsatmosphäre

„Kardinal Woelki hat sich sehr für unsere Arbeit interessiert,“ sagt Diözesanvorsitzende Lydia Wallraf-Klünter über den Verlauf des Gespräches, das in einer freundlichen und offenen Atmosphäre stattgefunden habe. „Wir sind uns auf Augenhöhe begegnet und haben seine Wertschätzung für unseren Verband stark empfunden.“ So habe er mehrfach darauf Bezug genommen, dass die kfd der mitgliederstärkste katholische Verband im Erzbistum Köln ist.

Kardinal Woelki lobt das Engagement der kfd-Mitglieder

Kardinal Woelki äußerte sich nach Worten der Diözesanvorsitzenden sehr lobend über das Engagement der kfd-Mitglieder in den Gemeinden und ihre wichtige Rolle für eine lebendige Kirche vor Ort. Er zeigte sich auch außerdem interessiert daran zu erfahren, wie berufstätige Frauen in die Arbeit der kfd integriert würden und fragte danach, wie die Mitgliederkampagne „Frauen.Macht.Zukunft.“ im Diözesanverband organisiert werden wird. Ein gemeinsames Anliegen von Kardinal und kfd ist der Wunsch, dass sich Pfarrgemeinden wie kfd-Gruppen untereinander stützen und vernetzen, um auch unter veränderten, schwieriger werdenden Bedingungen ihre Aufgaben wahrnehmen zu können.

Geistliche Leitung und Begleitung wichtiges Thema

Der Diözesanvorstand betonte in dem Gespräch, wie wichtig für die kfd die Anbindung an das Erzbistum ist und dass man großen Wert auch auf die Begleitung durch einen Präses lege. „Wir sind dankbar, dass wir über unseren Diözesanpräses Msgr. Bosbach einen guten Kontakt zum Bistum haben“, sagt Lydia Wallraf-Klünter. Gleichzeitig sähen beide Seiten die Notwendigkeit die Frage der geistlichen Begleitung und Leitung neu zu ordnen. Denn es gibt immer weniger Priester, die dieses Amt noch ausfüllen können.

Ist eine Doppelspitze die Lösung?

Denkbar wäre daher künftig eine „Doppelspitze“ in der geistlichen Leitung einzuführen wie es bereits auf Dekanatsebene oder auch auf der Bundesebene praktiziert wird. So könnten Präses und eine geistliche Begleiterin oder ein geistlicher Begleiter gemeinsam diese Aufgaben erfüllen. Vereinbart wurde deshalb innerhalb der nächsten Zeit gemeinsam mit Diözesanpräses Bosbach ein Konzept auszuarbeiten.

Kardinal ist ein Ansprechpartner für die kfd

Lydia Wallraf-Klünter ist mit dem Gespräch zufrieden: „Insbesondere die Frage nach geistlicher Begleitung und die Anbindung an das Erzbistum ist uns sehr wichtig. Die kfd ist ohne das Erzbistum – aber auch umgekehrt  – nicht denkbar. „Wir sind mit dem Gefühl gegangen, dass wir uns immer an unseren Kardinal wenden können.“

Foto: Kathrin Becker