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    Die Delegierten entlasteten den Diözesanvorstand.
    Die Delegierten entlasteten den Diözesanvorstand.
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    Seit 2015 sind 3611 Frauen neu in den kfd-Diözesanverband eingetreten.
    Seit 2015 sind 3611 Frauen neu in den kfd-Diözesanverband eingetreten.
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    Ein Blick in die Zukunft: Im Jubiläumsjahr 2018 gibt es viele schöne Veranstaltungen für die Mitglieder.
    Ein Blick in die Zukunft: Im Jubiläumsjahr 2018 gibt es viele schöne Veranstaltungen für die Mitglieder.
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    Die kfd in der Jackentasche: Mit der neuen kfd-App können jederzeit und überall die aktuellen Nachrichten aus dem Diözesanverband angesehen werden.
    Die kfd in der Jackentasche: Mit der neuen kfd-App können jederzeit und überall die aktuellen Nachrichten aus dem Diözesanverband angesehen werden.
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    Zum Abschluss wurde Gottesdienst mit Msgr. Robert Kleine in der Edith-Stein-Kapelle des Kardinal-Schulte-Hauses gefeiert.
    Zum Abschluss wurde Gottesdienst mit Msgr. Robert Kleine in der Edith-Stein-Kapelle des Kardinal-Schulte-Hauses gefeiert.

Auf dem pastoralen Zukunftsweg

Die Delegiertenversammlung entlastete den Diözesanvorstand

24.11.2017 Die Delegiertenversammlung hat den Diözesanvorstand für seine Arbeit 2016 mit Mehrheit bei Enthaltung der Betroffenen entlastet und somit ein sehr deutliches, positives Signal für die Weiterarbeit im kommenden Jubiläumsjahr gegeben.
Die rund 70 anwesenden Delegierten haben sich vergangenen Samstag im Kardinal-Schulte-Haus in Bensberg nicht nur mit dem Berichtsjahr 2016 beschäftigt. Sie haben sich auch in einer engagierten Diskussion für die Stärkung von Frauen in den Gemeinden ausgesprochen


Sie gaben dem Diözesanvorstand einen deutlichen Auftrag, den pastoralen Zukunftsweg wie ihn Kardinal Woelki für das Erzbistum Köln wünscht, für die kfd und die Frauen mitzugehen und auszugestalten.
Lydia Wallraf-Klünter, Diözesanvorsitzende, hatte bereits in ihrer Rede zu Beginn der Delegiertenversammlung betont, dass die kfd seit mehr als 150 Jahren die Grundzüge des pastoralen Zukunftsweges verwirklicht. Mehrfach wurde von den Delegierten der große Wunsch geäußert, dass die Pfarrer vor Ort die kfd mehr unterstützen, ihre Arbeit fördern und das hohe ehrenamtliche Engagement schätzen sollten.

Frauen sollen ihre Charismen einsetzen

Diözesanvorsitzende Lydia Wallraf-Klünter verwies darauf, dass die kfd in den letzten Jahren die spirituellen Begabungen der Frauen gefördert und 16 geistliche Begleiterinnen und 60 Leiterinnen für Wortgottesfeiern ausgebildet habe. Die kfd wirke daraufhin und setze sich in den bistümlichen Gremien beständig und beharrlich dafür ein, dass Frauen ihre Verantwortung als getaufte und gefirmte Christinnen wahrnehmen und ihre Charismen eigenständig entfalten können. „Auch wenn es nicht immer gern gehört wird, das hält uns nicht davon ab, für unsere Ziele zu kämpfen.“

Viele neue Mitglieder und Frauenzukunftsfest

2016 war geprägt von der Mitgliederwerbekampagne, zu der ein großes Frauenzukunftsfest auf dem Bahnhofsvorplatz gehörte, das als fröhliche „Regenschirmparty“ im Gedächtnis bleiben wird, weil es ununterbrochen regnete. Mit prominenter Unterstützung, angefangen bei Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker, der damaligen stellvertretenden NRW- Ministerpräsidentin Sylvia Löhrmann und Kardinal Woelki sowie Erzbischof Heiner Koch konnte der Diözesanverband viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

kfd ist immer noch die Nummer Eins unter den Verbänden

Seit 2015 konnten 3611 neue Mitglieder gewonnen werden – das verhinderte zwar nicht den demographisch bedingten Mitgliederrückgang, konnte ihn aber abmildern. Im November 2017 hatte der Verband noch mehr als 57.000 Mitglieder und ist somit immer noch die Nummer Eins unter den katholischen Verbänden im Erzbistum Köln.

„Ich will wirken in dieser Zeit.“

Diese stattliche Anzahl von kfd-Frauen ermöglicht das zu tun, womit Diözesanvorsitzende Lydia Wallraf-Klünter ihrer Begrüßung die Bildhauerin und Malerin Käthe Kollwitz, der in Köln ein eigenes Museum gewidmet ist, zitierte: „Ich will wirken in dieser Zeit“. Diese Devise könne auch für die Arbeit des Diözesanverbandes Köln und seiner Mitglieder gelten. Seit jeher hätten sich weitsichtige und engagierte Frauen auf dem Fundament des Glaubens für die Belange von Frauen eingesetzt. Damit lenkte sie auch auf das Jubiläumsjahr 2018 hin und informierte die Versammlung über die Planungen fürs nächste Jahr.

Jubiläumsjahr mit zahlreichen besonderen Veranstaltungen

Dann feiert der Diözesanverband unter dem Motto „mittendrin – Glauben.Tatkraft.Positionen.“ sein 100-jähriges Bestehen. Zahlreiche Jubiläumsveranstaltungen werden im nächsten Jahr die kfd-Arbeit bestimmen. Am Gründungstag, dem 5. Februar, wird zu einem Festakt ins Maternushaus in Köln und einem feierlichen Festgottesdienst im Kölner Dom eingeladen.

FrauenFrühstückszeit, kfd on road, Rheintöchter unterwegs

Weitere Highlights sind geplant: Eine FrauenFrühstücksZeit im März, eine kfd-on-road-Tour mit dem kfd-Mobil von Mitte Juni bis Mitte Juli durch das   Erzbistum, das kfd-Klimasymposium im Mai, der Studientag „Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein“ mit der Professorin für Liturgie, Birgit Jeggle-März im Juni, das Sommerfest Mitte Juli „Rheintöchter unterwegs“ auf dem Rhein.

Frauenwort, 100 Jahre Frauenwahlrecht, Jahresabschluss mit Kardinal Woelki

Im Herbst geht es im September weiter mit dem FrauenWort anlässlich der Domwallfahrt, dem Politischen Frühstück „100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland“ im Oktober im Frauenmuseum sein und die Jahresabschlussmesse mit Kardinal Woelki am 30. November, ebenfalls im Kölner Dom.

Solwodi hilft Frauen in Not

Zum Studienteil, der jeweils im Anschluss an die Organsitzung stattfindet, war in diesem Jahr Annemarie Pitzl von Solwodi eingeladen. Die Dernbacher Schwester gehört zum Leitungsteam von Solwodi, der Hilfsorganisation, die sich in Deutschland besonders um Zwangsprostituierte kümmert. Solwodi (Solidarity with women in distress) ist in Ostafrika entstanden und unterstützt hier wie dort Frauen und Mädchen, die in die Fänge von MenschenhändlerInnen und Zuhältern gelangen.

Unmenschliche sexuelle Gewalt

Ihr drastischer Bericht über das, was Frauen und Mädchen an sexueller Gewalt angetan wird, wie sie missbraucht und vergewaltigt werden, unter welch unmenschlichen Bedingungen sie ihre „Arbeit“ zu verrichten haben und für das Riesengeschäft Prostitution ausgebeutet werden, hinterließ tiefen Eindruck. Eine spontane Kollekte, die über 470 Euro erbrachte, war nur ein erstes Zeichen für die Anteilnahme an dem Schicksal der Frauen. (eb)

Fotos: Sabine Schleiden-Hecking (Abstimmung) und Kathrin Becker

Hinweis: Die kfd-App gibt es kostenlos im Google Play Store (für Android) und im AppStore für iPhones.